Japanisches Eichhörnchen
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| Japanisches Eichhörnchen | ||||||||||||
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| Datei:Japanese Squirrel edit2.jpg
Japanisches Eichhörnchen (Sciurus lis) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Sciurus lis | ||||||||||||
| Temminck, 1844 |
Das Japanische Eichhörnchen (Sciurus lis) ist eine japanische Hörnchenart aus der Gattung der Eichhörnchen (Sciurus). Es stammt vermutlich vom über Sachalin auf die japanischen Inseln vorgedrungenen Eurasischen Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) ab.<ref>T. Oshida: Nihonsan risuka dōbutsu no shizenshi to Blakiston-sen. In: Honyurui Kagaku. Vol. 39, No. 1, Nihon Honyurui Gakkai, 1999, S. 339–340.</ref>
Merkmale
Die Körperlänge des Japanischen Eichhörnchens beträgt 16–22 cm, sein Schwanz wird 13–17 cm lang. Ausgewachsene Tiere wiegen rund 300 g. Die Haare auf der Bauchseite sowie an der Schwanzspitze sind weiß. Im Sommerkleid ist das Rückenfell rotbraun, im Winterkleid gräulich. Eine Generationslänge beträgt 5 bis 6 Jahre.<ref name="iucn">[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2016. Eingestellt von: Cassola, F., 2016. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Verbreitung
Verbreitungsgebiet des Japanischen Eichhörnchens |
Japanische Eichhörnchen leben auf den beiden Hauptinseln Honshū und Shikoku sowie auf der kleineren Insel Awaji-shima. Die Population in der Präfektur Hiroshima ist erloschen. Ob die Art je auf der dritten Hauptinsel Kyūshū verbreitet war, ist umstritten.<ref>M. Yasuda: Zetsumetsu no osore no aru Kyūshū no Nihon Risu, Nihon Momonga oyobi Musasabi. In: Honyurui Kagaku. Vol. 47, No. 2, Nihon Honyurui Gakkai, 2007, S. 195–202.</ref> Auf der nördlichen Hauptinsel Hokkaidō kommt das japanische Eichhörnchen nicht vor. Die dort heimischen Populationen des europäischen Eichhörnchens zeigen aber in phylogenetischen Untersuchungen nur eine geringe evolutionäre Distanz zum japanischen Eichhörnchen.<ref>T. Oshida, R. Masuda, M. C. Yoshida: Phylogenetic Relationships among Japanese Species of the Family Sciuridae (Mammalia, Rodentia), Inferred from Nucleotide Sequences of Mitochondrial 12S Ribosomal RNA Genes. In: Zoological Science. Band 13, Nr. 4, 1996, S. 615–620. (bioone.org)</ref> Das Japanische Eichhörnchen wird von der IUCN als nicht gefährdet (Least Concern) eingestuft, da es ein relativ großes und stabiles Verbreitungsgebiet hat.<ref name="iucn" />
Taxonomie
Die Art wurde 1844 von dem niederländischen Zoologen Coenraad Jacob Temminck erstbeschrieben.
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Ishii, N. & Kaneko, Y., 2008. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.