Jagdschloss Friedrichsbühl
| colspan="2" style="background:#CEDAF2; color:#Vorlage:Standardfarbe;" | Jagdschloss Friedrichsbühl | |
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| Gedenkstein und Replik des Original-Portals im Hintergrund Graben und Wälle der Schlossruine Gedenkstein und Replik des Original-Portals im Hintergrund Graben und Wälle der Schlossruine | |
| colspan="2" style="background:#CEDAF2; color:#Vorlage:Standardfarbe;" | Daten | |
| Ort | Bellheim |
| Baumeister | Kurfürst Friedrich II. von der Pfalz |
| Baustil | Renaissance |
| Baujahr | 1552 |
| Abriss | 1725 |
Das Jagdschloss Friedrichsbühl (auch Neuhaus Bellheim) nördlich von Bellheim wurde 1552 von Kurfürst Friedrich II. von der Pfalz als Renaissancebau errichtet.
Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das zuletzt als Gestüt genutzte Schloss aufgegeben.<ref>Ludwig Petry (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Band 5: Rheinland-Pfalz und Saarland (= Kröners Taschenausgabe. Band 275). 3. neubearbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 1988, ISBN 3-520-27503-1, S. 35.</ref> Nach zwei Zerstörungen in den Jahren 1627 und 1674 wurden die Ruinen um 1725 auf Abbruch verkauft.
Am ursprünglichen Standort des Schlosses hat sich der Wassergraben erhalten; außerdem befindet sich dort eine Replik des Renaissanceportals. Das Renaissanceportal des Schlosses diente bis 1897 als Portal der Nikolauskirche in Bellheim; heute befindet es sich im Historischen Museum der Pfalz in Speyer.
Im Rahmen eines kommunalen, durch LEADER-Fördermittel unterstützten Projekts wurde das Portal im Jahr 2026 als maßstabsgetreue Replik am historischen Standort im Bellheimer Wald errichtet. Grundlage hierfür war eine digitale Erfassung des Originalportals mittels 3D-Scan, die Aufbereitung der Daten sowie die Fertigung der Bauteile mittels CNC-Technik und handwerklicher Montage.
Ergänzend wurde eine Augmented-Reality-Anwendung entwickelt, die eine virtuelle Darstellung von Schloss Friedrichsbühl am Standort ermöglicht. Da keine originalen Baupläne oder zeitgenössischen Ansichten des Schlosses überliefert sind, handelt es sich dabei um eine mögliche Rekonstruktion auf Grundlage vorhandener Quellen (u. a. Reparatur- und Baurechnungen) sowie stilgeschichtlicher Einordnung in die Renaissancearchitektur.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 49° 12′ 36,7″ N, 8° 17′ 30,5″ O
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