Jacques Sernas
Jacques Sernas ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=lt|SCRIPTING=Latn|SERVICE=litauisch}}; * 30. Juli 1925 in Kaunas, Litauen; † 3. Juli 2015 in Rom<ref>Jacques Sernas, la vita (e la morte) come un film</ref>) war ein französischer Filmschauspieler und Drehbuchautor.
Leben
Jacques Sernas gehörte einer prominenten litauischen Familie an. So zählte sein Vater, der Rechtsanwalt Jokūbas Šernas, zu einem der Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung Litauens im Jahr 1918. Sernas senior starb bereits 1926, als Jacques erst ein Jahr alt war. Seine russische Mutter zog mit dem Jungen daraufhin nach Paris, wo er seine Kindheit und Jugend verbrachte und die Schule besuchte. Sernas hatte daher die Doppelstaatsbürgerschaft Litauens und Frankreichs. Als junger Mann schloss sich Sernas der Résistance an, um gegen die Besatzung seines Heimatlandes durch die Nationalsozialisten zu kämpfen. Sernas hatte jedoch kein Glück und wurde von den Nazis verhaftet. Darauf wurde er über ein Jahr im Konzentrationslager Buchenwald interniert, wo er harte Zwangsarbeit verrichten musste.
Nach dem Krieg begann Sernas zunächst ein Studium der Medizin, brach dieses jedoch rasch ab. Um seine Mutter und sich finanziell über Wasser halten zu können, schlug er sich mit Gelegenheitsjobs durch, darunter als Nachtwächter, Kellner im Café de la Paix und Skilehrer in Chamonix-Mont-Blanc. Auch versuchte er es kurzzeitig als Journalist – er war unter anderem Korrespondent bei den Nürnberger Prozessen –, gab diesen Berufswunsch jedoch ebenfalls auf.
1947 stand er im italienischen Filmdrama Gioventù perduta erstmals vor der Kamera und legte so den Grundstein zu einer über 60 Jahre währenden Karriere. Sernas, der zunächst in italienischen und französischen Filmen zu sehen war, erreichte ab Mitte der 1950er Jahre auch der Ruf aus Hollywood. 1956 stand er im Historienfilm Die schöne Helena als Prinz Paris vor der Kamera. In seinen wenigen US-amerikanischen Filmen trat er unter dem Pseudonym Jack Sernas auf. Zu Beginn der 1960er Jahre ließ sich Sernas in Rom nieder, wo er seitdem in überwiegend italienischen Produktionen zu sehen war. 1966 schrieb er sein einziges Drehbuch, Zarabanda Bing Bing, eine Persiflage auf die James-Bond-Filmreihe, in der Sernas auch die Hauptrolle verkörperte.
Über das Privatleben von Jacques Sernas ist wenig bekannt. Im Juni 1955 heiratete er die rumänische Journalistin Maria Stella Signorini. Im darauf folgenden Jahr wurde er Vater einer Tochter.
Filmografie (Auswahl)
Literatur
- Kay Weniger: Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945. Mit einem Geleitwort von Paul Spiegel. Metropol, Berlin 2008, ISBN 978-3-938690-10-9, S. 315.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
{{#ifeq: p | p | | {{#if: 1062468694no/2010/106568224844526 | |
}} }}{{#ifeq:||{{#if: | [[Kategorie:Wikipedia:GND fehlt {{#invoke:Str|left|{{{GNDCheck}}}|7}}]] }}{{#if: | {{#if: | | }} }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 1062468694 | | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 1062468694 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: no/2010/106568 | | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: no/2010/106568 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 224844526 | | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 224844526 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }} }}Vorlage:Wikidata-Registrierung
{{#if: Sernas, Jacques | {{#if: Sernas, Jack; Šernas, Jurgis | {{#if: französischer Schauspieler und Drehbuchautor | {{#if: 30. Juli 1925 | {{#if: Kaunas, Litauen | {{#if: 3. Juli 2015 | {{#if: Rom, Italien || Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Sernas, Jacques
}} |
| ALTERNATIVNAMEN | Sernas, Jack; Šernas, Jurgis
}} |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Schauspieler und Drehbuchautor
}} |
| GEBURTSDATUM | 30. Juli 1925
}} |
| GEBURTSORT | Kaunas, Litauen
}} |
| STERBEDATUM | 3. Juli 2015
}} |
| STERBEORT | Rom, Italien
}} |
- Seiten mit defekten Dateilinks
- Wikipedia:GND fehlt
- Wikipedia:Normdaten-TYP falsch oder fehlend
- Wikipedia:GND in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:GND in Wikipedia vorhanden, fehlt jedoch in Wikidata
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia vorhanden, fehlt jedoch in Wikidata
- Wikipedia:VIAF in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:VIAF in Wikipedia vorhanden, fehlt jedoch in Wikidata
- Filmschauspieler
- Drehbuchautor
- Résistancekämpfer
- Darstellender Künstler (Kaunas)
- Häftling im KZ Buchenwald
- Litauer
- Franzose
- Geboren 1925
- Gestorben 2015
- Mann