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Jacob Schüttinger

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Jacob Schüttinger (* 22. März 1816 in Bamberg; † 21. September 1877 ebenda) war ein deutscher Advokat in Bamberg. Im Bayerischen Landtag und im Reichstag vertrat er demokratische Grundsätze.

Leben

Schüttinger besuchte das Alte Gymnasium Bamberg. Nach dem Abitur studierte er an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Ludwig-Maximilians-Universität München Rechtswissenschaft. 1838 wurde er im Corps Bavaria Würzburg recipiert.<ref>Kösener Corpslisten 1930, 137/132.</ref> 1848 wurde er zum Dr. iur. promoviert. Für die Deutsche Zentrumspartei vertrat er ab 1871 den Wahlkreis Oberfranken 5 (Bamberg) im Reichstag (Deutsches Kaiserreich), dem er bis 1877 angehörte.<ref>Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 204.</ref> Von 1869 bis zu seinem Tode war er auch (evangelisches) Mitglied der Kammer der Abgeordneten (Bayern) für den gleichen Wahlkreis.<ref name="HdBG" /> Überliefert ist eine Rede, die er im Oktober 1869 im Rathaus Forchheim gehalten hat.<ref>WorldCat</ref> Zur Zeit der Deutschen Reichsgründung saß er im Ausschuss zur Beratung der Bündnisverträge zwischen dem Königreich Bayern und dem Norddeutschen Bund.<ref name="HdBG">[https://www.bavariathek.bayern/medien-themen/portale/geschichte-des-bayerischen-parlaments/person/133977145 {{#if:

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                 | Jacob Schüttinger
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Werke

  • Die Einkindschaft nach Bamberger Statuar-Recht nach den Quellen des Bamberger Land-Rechts. Bamberg 1857.

Siehe auch

Weblinks

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                 | Jacob Schüttinger
               }}] in der Parlamentsdatenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte in der Bavariathek.

Einzelnachweise

<references />

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