Jürgen Dietz
Ernst-Jürgen Dietz (* 15. August 1941 in Mainz; † 7. Februar 2015 ebenda) war ein deutscher Manager und Fastnachts-Büttenredner, dessen bekannteste Figur „Der Bote vom Bundestag“<ref>Mainz: Ranzengarde ehrt den Boten vom Bundestag - Auszeichnung für Jürgen Dietz. Allgemeine Zeitung, 2. Januar 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. August 2017.</ref> war. Im realen Leben war er gelernter Kaufmann und Geschäftsführer von zwei Medizin-Technik-Unternehmen (eines in Mainz und eines in Erfurt).<ref>kompany.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Intermedica (Firmenregisterauszug) ( vom 9. Februar 2015 im Internet Archive)</ref><ref>Impressum auf der Firmenwebseite im Februar 2015. 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. Februar 2015; abgerufen am 28. November 2015.</ref>
Dietz trat 1978 zum ersten Mal in der Mainzer-Fastnacht-Fernseh-Sitzung Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht auf. Er trat 1978 als „Simplicius Simplicissimus“ auf und später in jährlich wechselnden Rollen (siehe unten). 1987 entschied er sich für die Rolle „Bote vom Bundestag“.<ref>„Bote vom Bundestag“: Jürgen Dietz ist tot. Abgerufen am 21. August 2017.</ref> In dieser Rolle thematisierte er Geschehnisse im politischen Deutschland (zunächst Westdeutschland und seit der Wiedervereinigung Deutschland).<ref>swr.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mainzer Fastnacht verliert „Bundestags-Boten“ ( vom 10. Februar 2015 im Internet Archive)</ref> Die Figur des in Prosa sprechenden Bundestagsboten, ähnlich einem Saaldiener im Deutschen Bundestag, hatte Dietz selbst kreiert.<ref>Petra Häussermann: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Der Bote vom Bundestag“ schaut dem närrischen Volk seit 15 Jahren aufs Maul. ( vom 8. Dezember 2005 im Internet Archive) Rhein-Zeitung, 13. Februar 1998</ref>
Dietz war Vizepräsident und damit Mitglied des geschäftsführenden Vorstands und des Komitees des Mainzer Carneval-Vereins.<ref>Der Vorstand des Mainzer Carneval-Vereins 1838 e. V. im Dezember 2014. Mainzer Carneval-Verein, 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. Dezember 2014; abgerufen am 28. November 2015.</ref> Er starb am 7. Februar 2015 an den Folgen einer Tumor-Erkrankung.<ref>Allgemeine Zeitung: Mainz: Der "Bote vom Bundestag" ist tot – Jürgen Dietz stirbt mit 73 Jahren. 8. Februar 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. Februar 2015; abgerufen am 20. September 2024.</ref>
Trivia
Bekannt für seine Auftritte als Der Bote vom Bundestag war die typische Verabschiedung am Ende seiner Vorträge mit den Worten „Deutschland, Deutschland über alles, über alles wächst mal Gras. Ist das Gras so’n Stück gewachsen, frisst’s ein Schaf und sagt: Das war’s.“
Dietz trat bei 'Mainz bleibt Mainz' 33 mal als Vortragsredner auf.
Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht
- 1978: Simplicius Simplicissimus
- 1980: Filmregisseur
- 1982: Elektrikerlehrling
- 1983: Hobbykoch
- 1985: Croupier<ref>Croupier</ref>
- 1986: Einer der Gebrüder Grimm<ref>Jürgen Dietz als einer von den Gebr. Grimm. 21. Februar 2015, abgerufen am 21. August 2017.</ref>
- 1987–2014: Bote vom Bundestag<ref>Bote vom Bundestag</ref>
Weblinks
- Preisträger des Narrenbrunnenpreises der Narrengilde Ettlingen 2005
Einzelnachweise
<references responsive />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dietz, Jürgen |
| ALTERNATIVNAMEN | Dietz, Ernst-Jürgen (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Unternehmer und Fastnachts-Büttenredner |
| GEBURTSDATUM | 15. August 1941 |
| GEBURTSORT | Mainz |
| STERBEDATUM | 7. Februar 2015 |
| STERBEORT | Mainz |