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Jörn Renzenbrink

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Jörn Renzenbrink Tennisspieler
Nation: DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Geburtstag: 17. Juli 1972
Größe: 196 cm
Gewicht: 82 kg
1. Profisaison: 1991
Rücktritt: 1998
Spielhand: Rechts
Preisgeld: 504.929 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 34:54
Höchste Platzierung: 70 (12. September 1994)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open 3R (1994)
French Open 1R (1993–1995)
Wimbledon 2R (1994)
US Open AF (1994)
Doppel
Karrierebilanz: 7:18
Karrieretitel: 1
Höchste Platzierung: 153 (17. Juli 1995)
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Jörn Renzenbrink (* 17. Juli 1972 in Hamburg) ist ein ehemaliger deutscher Tennisspieler.

Karriere

Renzenbrink, der seine sportliche Laufbahn beim Rissener SV begann,<ref>„Jörn Renzenbrink: Von Rissen bis zur Nr. 70 der Tennis-Weltrangliste“ in Elbe Wochenblatt vom 11. August 2022.</ref> wurde im Alter von 18 Jahren Deutscher Jugendmeister. Nach dem Abitur, das er 1991 am Gymnasium in Hamburg-Rissen bestand,<ref>Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Abitur. In: Hamburger Abendblatt. 5. September 1991, abgerufen am 17. Dezember 2022.</ref> wurde er Tennisprofi. Auf der ATP World Tour gewann er an der Seite von Markus Zoecke einen Doppeltitel, 1995 in Newport. Seine höchsten Notierungen in der ATP-Weltrangliste erreichte er 1994 mit Position 70 im Einzel sowie im darauf folgenden Jahr mit Position 153 im Doppel.

1994 war sein erfolgreichstes Jahr auf der ATP Tour. Sein bestes Abschneiden bei einem Grand-Slam-Turnier im Einzel gelang ihm 1994 mit dem Erreichen des Achtelfinales bei den US Open, zudem stand er im selben Jahr in der dritten Runde der Australian Open. Auch sein einziges Einzelfinale bei einem ATP-Turnier bestritt er in diesem Jahr; er unterlag im Endspiel der Seoul Open Jeremy Bates in drei Sätzen. Renzenbrink wurde zeitweise von Alexander Swerew als Trainer betreut.<ref>Jörn Renzenbrink: Ein Tennisprofi auf dem langen Weg zurück. In: Hamburger Abendblatt. 27. Dezember 1995, abgerufen am 28. September 2023.</ref>

Im Alter von 27 Jahren trat Renzenbrink vom Profisport zurück und begann ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg. Er war bei der MLP AG Finanzberater. Später kehrte wieder zum Tennissport zurück; einige Jahre arbeitete er mit der deutschen Spielerin Carina Witthöft zusammen<ref>Jörn Renzenbrink (Ex-Profi) ist neuer Trainer für Jugendleistungstennis bei Witthöft. Website der Tennis Witthöft GmbH & Co. KG., Anlage Jenfeld, 1. Juli 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. Oktober 2009; abgerufen am 19. Juni 2016.</ref> und hat mit einem Freund ein kindertaugliches Tennisprogramm namens „Soultennis“ aufgebaut.<ref>Website „Soultennis“, abgerufen am 19. Juni 2016.</ref> Seit 2011 leitet er die Geschicke der Hamburger Ballschule e. V.

Renzenbrink hat vier Söhne und lebt mit seiner Freundin in Hamburg. Sein ältester Sohn ist der Nachwuchsschauspieler Ron Antony Renzenbrink.

Erfolge

Legende
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP Masters Series
ATP International Series Gold
ATP International Series (1)
ATP Challenger Series (2)

Einzel

Turniersiege

Challenger Tour
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 29. November 1993 Andorra[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Andorra Teppich Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Ronald Agénor 6:4, 5:7, 6:3
2. 30. Oktober 1995 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Aachen Teppich TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Martin Damm 5:7, 6:3, 6:4

Finalteilnahmen

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 18. April 1994 Korea Sud Seoul Hartplatz Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Jeremy Bates 4:6, 7:66, 3:6

Doppel

Turniersiege

Nr. Datum Turnier Belag Doppelpartner Finalgegner Ergebnis
1. 10. Juli 1995 Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Newport Rasen DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Markus Zoecke Australien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Paul Kilderry
Portugal Nuno Marques
6:1, 6:2

Weblinks

Einzelnachweise

<references />