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Jítrava

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Vorlage:Infobox Ort in Tschechien

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Blick über Jítrava

Jítrava (deutsch Deutsch-Pankraz) ist ein Ortsteil der Gemeinde Rynoltice im Okres Liberec in Tschechien.

Geographie

Jítrava liegt 15 km nordwestlich des Stadtzentrums von Liberec (Reichenberg) in einer Höhe von 350–Vorlage:Höhe am Westhang des Jeschkengebirges. Durch das Gemeindegebiet verläuft die Europastraße 442, die zwischen Bílý Kostel nad Nisou (Weißkirchen an der Neiße) und Jablonné v Podještědí (Deutsch Gabel) am Jítravské sedlo (Vorlage:Höhe; Pankrazer Sattel) in Ost-West-Richtung das Gebirge quert. Die Straße trennt des nordwestlich gelegene Lausitzer Gebirge vom Jeschkengebirge ab. Östlich der Passhöhe auf Vorlage:Höhe befindet sich die Einschicht Na Rozkoši (Freudenhöhe) mit drei Häusern, von denen die um 1920 abgebrannte ehemalige Ausspanne „Lamersches Gasthaus“ eine bekannte Ausflugsgaststätte war.

Nordöstlich am Ort vorbei führt der Europäische Fernwanderweg E3 zwischen Hochwald und Jeschken.

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Blick vom Velky Vápenný
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Die Elefantensteine

Jítrava ist im Norden und Osten vom 545 m hohen Trögelsberg (Vysoká), dem 651 m hohen Schwammberg (Jítravský vrch) und dem 790 m hohen Großen Kalkberg (Velký Vápenný) umgeben, über dessen Gipfel direkt der Fernwanderweg E3 führt. Neben dem am Schwammberg befindlichen Fellerkofel (Havran), sind die markanten Bílé kameny, auch Sloní kameny (Elefantensteine) am gegenüberliegenden Trögelsberg vor allem ein Ziel von Wanderern. Nahe dem Ort steht in den Wäldern des Jeschkengebirges die Ruine der Burg Roimund.

Geschichte

Das Dorf, das sich entlang des am Großen Kalkberg entspringenden Panenský potok (Jungfernbach) erstreckt, hieß ursprünglich Dittersdorf. Die erste urkundliche Erwähnung als Ditherivilla stammt aus dem Jahr 1370. Im 15. Jahrhundert wurde der Ort von Hussiten niedergebrannt und blieb wüst zurück. Als an gleicher Stelle später die Neugründung eines Ortes erfolgte, erhielt er nach dem heiligen Pankratius den Namen Pankraz. Im Jahr 1710 entstand in der Ortsmitte die St.-Pankratius-Kirche. Am 8. April 1868 schlug der Blitz in die Kirche ein, die daraufhin niederbrannte, aber bald wieder errichtet wurde.

Neben den Sandsteinbrüchen am Trögelsberg, die im Jahr 1878 stillgelegt wurden, waren auch die der Stadt Zittau gehörigen Schiefer- und Kalksteinbrüche am Großen und Kleinen Kalkberg die wichtigsten Arbeitgeber für die Bewohner von Deutsch-Pankratz. Im Jahr 1939 lebten hier 615 Einwohner.

Heute lebt der Ort, der 1961 zu Rynoltice eingemeindet wurde, vor allem vom Tourismus. Im Ort befindet sich heute ein Survivalcamp. 1991 hatte Jítrava 150 Einwohner. Im Jahre 2001 bestand das Dorf aus 82 Häusern, in denen 137 Menschen lebten.

Söhne und Töchter

Einzelnachweise

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Weblinks