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Isometrische Isomorphie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Isometrische Isomorphie beschreibt in der Funktionalanalysis einen Zusammenhang zwischen zwei unterschiedlichen Räumen, die geometrisch identisch sind.

Definition

Zwei normierte Räume <math>(X,\Vert \cdot\Vert_X)</math> und <math>(Y,\Vert \cdot\Vert_Y)</math> sind isometrisch isomorph, wenn zwischen ihnen ein Vektorraumisomorphismus <math>T: X \rightarrow Y</math> existiert, der gleichzeitig eine Isometrie ist, also <math>\Vert T x \Vert_Y = \Vert x \Vert_X</math> erfüllt. Man schreibt dann <math>X \cong Y</math>.

Dies bedeutet, dass man die Räume eineindeutig miteinander identifizieren und Längenmessungen im einen auf den anderen übertragen kann. Der Operator <math>T</math> übernimmt die Identifizierung von Elementen aus <math>X</math> mit Elementen aus <math>Y.</math> Die Isometrie von <math>T</math> sichert die Normerhaltung bei diesem Wechsel. Offenbar ist die Umkehrung <math>T^{-1}</math> wieder eine isometrische Isomorphie.

Beispiele

Literatur

  • Dirk Werner: Funktionalanalysis. Springer Verlag, 2005. ISBN 3-540-43586-7