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Isní

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Isní

Gesprochen in

Osttimor
Sprecher 703<ref name="Tat2024TdM">Tatoli: Timor-Leste assinala Dia Mundial da Língua Materna, 22. Februar 2024, abgerufen am 24. Februar 2024.</ref>
Linguistische
Klassifikation
  • Isní
Offizieller Status
Sonstiger offizieller Status in OsttimorDatei:Flag of East Timor.svg Osttimor (Nationalsprache)

Isní (Isni) ist eine malayo-polynesische Sprache, die im Zentrum von Osttimor gesprochen wird.

Übersicht

Datei:Isní.png
Anteil von Isní-Muttersprachlern in den Sucos Osttimors
Datei:Lolein.png
Anteil von Lolein-Muttersprachlern in den Sucos Osttimors

Isní ist eine der zu den Idalakasprachen zusammengefassten austronesischen Sprachen, die große Ähnlichkeiten aufweisen. Gemeinsam sind sie in der Verfassung Osttimors als Nationalsprache anerkannt und genießen daher einen besonderen Schutz. Die Idalakasprachen sind nahe verwandt mit Tetum und Habun und haben auch viele Gemeinsamkeiten mit Galoli. Idalaka ähnelt auch dem Kemak so weit, dass es einige archaische Merkmale (z. B. persönliche Vorsilben in Verben) aufweist, die in Mambai und Tokodede bereits verschwunden sind.<ref name="Hull">Geoffrey Hull: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The Languages of East Timor: Some Basic Facts (Memento vom 19. Januar 2008 im Internet Archive)</ref>

Bei der Volkszählung von 2010 registrierte man 1.855 Isní-Muttersprachler. 1.155 davon geben als ihre Muttersprache Lolein an, einen Subdialekt des Isní.<ref name="Cen2015">Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.</ref>

Das eigentliche Isní wird vor allem im Suco Foholau und anderen Sucos im Verwaltungsamt Turiscai gesprochen. Lolein wird meist in Talitu (Gemeinde Aileu), Becora Leten und Hera (Gemeinde Dili) gesprochen. Einwanderer aus Turiscai brachten ihn im 19. Jahrhundert dorthin.<ref name="Hull" />

Die Zahlen in Isní und Lolein
Zahl Isní Lolein
1 is isa
2 rua rua
3 tel telu
4 aat aat
5 lim lima
6 neen neen
7 hitu hitu
8 ualu ualu
9 sia sia
10 sakúl sakulu

Einzelnachweise

<references />

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