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Islamisches Zentrum München

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Logo des ialmischen Zentrums München

Islamisches Zentrum München (IZM) ist ein Zentrum des Islam in München im Stadtbezirk Schwabing-Freimann und wurde 1973 eröffnet<ref name="Geschichte">Unsere Geschichte. Islamisches Zentrum München, 2004, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. September 2008; abgerufen am 4. August 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.islamisches-zentrum-muenchen.de</ref> und als Sitz der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland e. V. gegründet<ref name="Zenz">Helmut Zenz: Geschichte des Islams in Deutschland seit 1945. 2003, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 18. Februar 2008; abgerufen am 4. August 2019.</ref> und gehört dem Zentralrat der Muslime in Deutschland an.<ref>Das Islamische Zentrum München ist Gründungsmitglied der folgenden Organisationen. Islamisches Zentrum München, 2004, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. September 2019; abgerufen am 4. August 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.islamisches-zentrum-muenchen.de</ref> Das IZM wird auf Grund seiner Verbindung zur Muslimbruderschaft vom Verfassungsschutz des Freistaates Bayern beobachtet.<ref>Verfassungsschutzbericht 2009. (pdf) Bayerisches Landesamt für Verfassungsschutz, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 4. August 2019.@1@2Vorlage:Toter Link/www.verwaltung.bayern.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref><ref>Daniel Knopp: Hasspredigten in Bayern: 80 Moscheen unter Beobachtung. In: br.de. 5. Mai 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 30. März 2017; abgerufen am 29. März 2017.</ref>

Geschichte

Am 6. März 1960 wurde in München die „Moscheebau-Kommission e. V.“ mit dem Ziel gegründet, in München eine Moschee zu errichten. Am 24. August 1973 fand die feierliche Eröffnung des Zentrums statt. Im gleichen Jahr übernahm Ghaleb Himmat die Leitung des Zentrums.<ref name="WSJ-Johnson">Ian Johnson: The Beachhead: How a Mosque for Ex-Nazis Became Center of Radical Islam. In: The Wall Street Journal. 12. Juli 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. August 2016; abgerufen am 4. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 1974 wurde ein hauptamtlicher Imam bestellt.<ref name="Geschichte"/>

Es besteht die Schriftenreihe des Islamischen Zentrums München.<ref>Thomas Lemmen: Islamische Organisationen in Deutschland, Teil 11. Friedrich Ebert Stiftung, Bonn, 2000, abgerufen am 4. August 2019.</ref> Eine bekannte Person des Zentrums ist Ahmad von Denffer.<ref name="Zenz"/> Laut dem ehemaligen Leiter Mohammed Mahdi Akef gehört das IZM zur Muslimbruderschaft, deren Oberster Führer er von 2004 bis 2010 war.<ref name="WSJ-Johnson"/><ref>Le cheikh Mahdi ‘Akef, chef des Frères musulmans : Al-Qaïda n’existe pas ; c’est une invention américaine. In: mecanopolis.org. 18. Dezember 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 29. Oktober 2012; abgerufen am 4. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Auszug aus einem Interview auf Al-Hiwar TV vom 30. November 2007).</ref> Am 18. August 2006 beteiligte sich das IZM an der Demonstration „Gerechter Frieden für Libanon und Palästina“ in München.<ref>Veranstaltungen August 2006. Sozialforum München, abgerufen am 4. August 2019.</ref>

Gottesdienste

In der zugehörigen Freimann-Moschee können die fünf täglichen Gebete verrichtet werden. Die Predigten im Rahmen des Freitagsgebets sowie der beiden Festgebete werden aus dem Arabischen simultan auf Deutsch übersetzt.

Kritik

Im August 2019 geriet das IZM in die Kritik, da sie unter Berufung auf der Koranvers Sure 4:34 „Schläge als letztes Mittel im Fall von Eheschwierigkeiten“ als legitim gesehen hatte.<ref>Schläge als letztes Mittel im Fall von Eheschwierigkeiten. In: sueddeutsche.de. 4. August 2019, abgerufen am 4. August 2019.</ref><ref>Muslimische Gemeinde empfiehlt Schlagen der Frau bei „Ehe-Schwierigkeiten“. In: Focus Online. 4. August 2019, abgerufen am 4. August 2019.</ref>

Der Vorstand des IZM antwortete auf diese Kritik mit zwei eigenen Stellungnahmen: Erstere beschreibt, wie dieser Text so lange auf der Website des IZM stehen bleiben konnte (so stünden alle Aktiven des IZM seit 2005 unter massiven Repressionen der Sicherheitsbehörden, was zu einer starken Schrumpfung der Mitglieder und der Aktivengruppe führte).<ref>„Schlagen der Frau“ – Stellungnahme zu den Presseberichten. In: islamisches-zentrum-muenchen.de. 10. Juni 2025, abgerufen am 10. Juni 2025.</ref>

Die zweite beschreibt die aktuelle tatsächliche Position des Vorstandes des IZM zum Koranvers, der das Schlagen der Frau thematisiert.<ref>Die Position des IZM zum „Schlagen der Frau“. In: islamisches-zentrum-muenchen.de. 10. Juni 2025, abgerufen am 10. Juni 2025.</ref>

Siehe auch

Literatur

  • Ian Johnson: Die vierte Moschee: Nazis, CIA und der islamische Fundamentalismus. Klett-Cotta, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-608-94622-2

Weblinks

Einzelnachweise

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Koordinaten: 48° 12′ 37″ N, 11° 38′ 3″ O

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