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Islamische Entwicklungsbank

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Vorlage:Infobox Kreditinstitut Die Islamische Entwicklungsbank (Vorlage:EnS, IDB; Vorlage:ArS) ist eine supranationale Entwicklungsbank, die die Entwicklung der ärmeren Länder der arabischen Welt unterstützen soll. Sie wurde im Juli 1975 von den Mitgliedern der Organisation der Islamischen Konferenz gegründet und hat ihren Sitz in Dschidda in Saudi-Arabien.

Struktur

Die IDB besteht aus zwei Organen, dem Gouverneursrat und dem Exekutivdirektorium. Einmal pro Jahr treffen sich Abgesandte (Gouverneure) der Mitgliedsländer. Jedes Land entsendet einen Gouverneur und einen stellvertretenden Gouverneur. Meist sind dies die jeweiligen Finanzminister der Länder und deren Stellvertreter. Der Gouverneursrat entscheidet über das Budget und die Befugnisse der Entwicklungsbank. Als ausführendes Organ beschäftigt sich das Exekutivdirektorium mit der Verwaltung des Bankbudgets. Es besteht aus 14 Personen. Sieben davon stellen die größten Kapitalzeichner, die restlichen Mitgliederstaaten wählen die übrigen sieben Exekutivdirektoren.

Vorlage:Belege fehlen

Datei:Islamic Development Bank.png
Die Sieben Hauptgeldgeber der Islamischen Entwicklungsbank: Saudi-Arabien (23,1 %), Kuwait (11,5 %), Libyen (9,3 %), Iran (8,1 %), Ägypten (8 %), Türkei (7,3 %), V.A.E. (5,6 %).

Projektförderung

Projekte werden gemäß den Grundsätzen des Islamischen Bankwesens finanziert.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Dabei handelt es sich sowohl um infrastrukturelle als auch um sozialpolitische Maßnahmen. Auch in Nicht-Mitgliedstaaten fließt Geld, vorwiegend zur Förderung von islamischen Bildungszentren.

Mitglieder

Die Mitgliedschaft können grundsätzlich alle Staaten erlangen, die auch Mitglieder in der Organisation für Islamische Zusammenarbeit sind. Derzeit sind 56 Staaten Mitglied.<ref>Vorlage:Webarchiv</ref>

Vorlage:AFG Afghanistan
Vorlage:EGY Ägypten
Vorlage:ALB Albanien
Vorlage:DZA Algerien
Vorlage:AZE Aserbaidschan
Vorlage:BHR Bahrain
Vorlage:BGD Bangladesch
Vorlage:BEN Benin
Vorlage:BRN Brunei Darussalam
Vorlage:BFA Burkina Faso
Vorlage:DJI Dschibuti
Vorlage:CIV Elfenbeinküste
Vorlage:GAB Gabun
Vorlage:GMB Gambia
Vorlage:GIN Guinea
Vorlage:GNB Guinea-Bissau
Vorlage:IDN Indonesien
Vorlage:IRN Iran
Vorlage:IRQ Irak
Vorlage:YEM Jemen
Vorlage:JOR Jordanien
Vorlage:CMR Kamerun
Vorlage:KAZ Kasachstan
Vorlage:KGZ Kirgisistan
Vorlage:COM Komoren
Vorlage:KWT Kuwait
Vorlage:LBN Libanon
Vorlage:LBY Libyen
Vorlage:MYS Malaysia
Vorlage:MDV Malediven
Vorlage:MLI Mali
Vorlage:MRT Mauretanien
Vorlage:MAR Marokko
Vorlage:MOZ Mosambik
Vorlage:NER Niger
Vorlage:NGA Nigeria
Vorlage:OMN Oman
Vorlage:PAK Pakistan
Vorlage:PSE Palästina
Vorlage:QAT Katar
Vorlage:SAU Saudi-Arabien
Vorlage:SEN Senegal
Vorlage:SLE Sierra Leone
Vorlage:SOM Somalia
Vorlage:SDN Sudan
Vorlage:SUR Surinam
Vorlage:SYR Syrien
Vorlage:TJK Tadschikistan
Vorlage:TGO Togo
Vorlage:TCD Tschad
Vorlage:TUN Tunesien
Vorlage:TUR Türkei
Vorlage:TKM Turkmenistan
Vorlage:UGA Uganda
Vorlage:UZB Usbekistan
Vorlage:ARE V.A.E.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Coordinate