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Isla San José (Mexiko)

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Isla San José

Datei:Golfo de California, Baja California Sur (21095853975).jpg
Gewässer Golf von Kalifornien
Geographische Lage 24° 58′ N, 110° 37′ WKoordinaten: 24° 58′ N, 110° 37′ W
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Länge 31 km
Breite 10 km
Fläche 182,962 km²
Höchste Erhebung 633 m
Einwohner unbewohnt

Die Isla San José ist eine Insel im Süden des Golfs von Kalifornien vor der Küste von Niederkalifornien.

Sie liegt 60 km nördlich der Stadt La Paz und gehört zum Municipio La Paz im Bundesstaat Baja California Sur. Sie ist 182,962 km²<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Instituto Nacional de Estadística y Geografía (Memento vom 22. Juli 2011 im Internet Archive; spanisch)</ref> groß und damit die sechstgrößte Insel Mexikos. Sie erreicht eine Höhe von 633 Metern.<ref>National Geospatial-Intelligence Agency, Springfield, Virginia (USA), 2017, Publication 153: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sailing directions (Enroute), West Coasts of Mexico And Central America (Memento vom 5. Januar 2018 im Internet Archive; PDF, 4,9 MB; englisch).</ref>

Die Isla San José ist Brutgebiet der Gelbfußmöwe. In den Gewässern rund um die Insel gibt es eine Fülle von Fischarten.<ref>Rocky-reef fish assemblages at San José Island, México (PDF; 694 kB)</ref> Seit 2005 gehört die Insel mit 243 anderen im Golf von Kalifornien zum UNESCO-Welterbe.<ref>Îles et aires protégées du Golfe de Californie, UNESCO (französisch)</ref>

Flora und Fauna

Im Vergleich zu anderen Inseln des Golf von Kalifornien zeichnet sich die Isla San José durch eine vergleichsweise reiche Flora und Fauna aus. Zur typischen Vegetation der Wüsteninsel gehören verschiedene Wüstenbäume, Kakti und Gebüsche, darunter Fouquieria digueti, Jatropha cinerea, Pachicerus pringley, Opuntia cholla, Bursera hindsiana, Bursera microphylla, Simmondsia chinensis, Cercidium peninsulare, Stenocereus gummosus, Cyrtocarpa edulis, Esenbeckia flava, Lycium sp. und Olneya tesota.<ref name="IUCN" />

Die Säugetierfauna besteht aus sieben heimischen Arten. Dabei handelt es sich um den Maultierhirsch (Odocoileus hemionus), das San-José-Strauchkaninchen (Sylvilagus mansuetus), die San-Jose-Kängururatte (Dipodomys insularis), die Taschenmaus Chaetodipus spinatus, die Amerikanische Buschratte Neotoma lepida, das Nordamerikanische Katzenfrett (Bassariscus astutus) und die Kaktusmaus (Peromyscus eremicus).<ref name="Thomas & Best 1994" /> Darüber hinaus wurden Katzen, Hunde, Ziegen und Ratten von den Menschen eingeführt.

Weitere heimische Tierarten sind verschiedene Schlangen wie die Klapperschlangen Crotalus enyo enyo, C. mitchellii und C. ruber lucanensis, die Bullennattern Pituophis melanoleucus bimaris und P. vertebralis und die Gewöhnliche Kutscherpeitschennatter (Masticophis flagellum) sowie die Eidechsenart Cnemidophorus tigris und der Zebraschwanzleguan (Callisaurus draconoides). Unter den Vögeln sind der Fischadler (Pandion haliaetus), der Rotschwanzbussard (Buteo jamaicensis), der Wanderfalke (Falco peregrinus) und der Buntfalke (Falco sparverius) heimisch.<ref name="IUCN" />

Weblinks

Commons: Isla San José – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="IUCN"> [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2011. Eingestellt von: S. Álvarez-Castañeda, C. Lorenzo, 2008. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="Thomas & Best 1994"> Howard H. Thomas, Troy L. Best: Sylvilagus mansuetus. In: Mammalian Species. Band 464, 1994, S. 1–2, doi:10.2307/3504137. </ref> </references>