Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Iris Mai – Wikipedia Zum Inhalt springen

Iris Mai

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Iris Bröder)
Lua-Fehler in Modul:Lebensdaten, Zeile 78: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Datei:Mai,Iris 2012-04-21 Gladenbach.jpg
Iris Mai in der Frauenbundesliga 2011/12
Verband Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Deutschland
Titel Internationaler Meister der Frauen (1986)
Aktuelle Elo‑Zahl 1976 (April 2026)
Beste Elo‑Zahl 2225 (Januar und Juli 1987)
Karteikarte bei der FIDE (englisch)

Iris Mai (geborene Iris Bröder, * 17. September 1962 in Halle (Saale)) ist eine deutsche Schachspielerin. 1986 erhielt sie von der FIDE den Titel Internationale Meisterin der Frauen.<ref>Willy Iclicki: FIDE Golden book 1924–2002. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 119</ref>

Schach

Iris Bröder begann ihre Schachlaufbahn in der BSG Buna Halle und nahm 15-jährig 1978 in Torgelow erstmals an einer DDR-Meisterschaft der Frauen teil. Petra Feustel gewann diese Meisterschaft.<ref>27. Deutsche Damenmeisterschaft der DDR 1978 in Torgelow auf TeleSchach</ref>

Mädchenmeisterin der DDR wurde sie 1977 und 1980. Ihr Trainer war Uwe Bönsch. Wichtig waren ihr Spiel gegen Männer und Ausgleichssport. Sie schaffte 1981 das Sportabzeichen in Gold. Auch an guter Literatur und Musik hatte sie Interesse.<ref>Horst Rittner: Gutes Training im Kampf gegen Männer. SCHACH 4/1982, S. 164</ref> Im Juli 1986 gewann sie das Damenturnier im polnischen Nałęczów und holte damit ihre dritte WIM-Norm.<ref>Schach, 1986/10 S. 19</ref> Daraufhin erhielt sie von der FIDE den Titel Internationale Meisterin der Frauen.

Einzelmeisterschaften der Frauen

Nach der Meisterschaft 1978 wurde sie 1979 in Suhl Dritte und spielte (außer 1985) bei allen DDR-Damenmeisterschaften bis 1989 in Zittau. Sie gewann die DDR-Schachmeisterschaften der Frauen 1982 in Salzwedel, 1984 in Eilenburg und 1987 in Glauchau. Dreimal belegte sie den zweiten Platz: 1981 in Fürstenwalde<ref>Rainer Tröger: 30. DDR-Meisterschaft - Fürstenwalde. SCHACH 4/1981, S. 162–165</ref> und 1983 in Cottbus jeweils hinter Annett Wagner-Michel sowie 1986 in Nordhausen hinter Carola Manger.

1981 in Halle wurde sie hinter Brigitte Burchardt Vizemeisterin bei der DDR-Blitzmeisterschaft der Frauen.<ref>Deutsche Frauen-Blitz-Einzelmeisterschaften auf Deutscher Schachbund</ref>

Mannschaftsmeisterschaften

1979 und 1981 gewann sie zweimal die DDR-Blitzmannschaftsmeisterschaft der Frauen mit dem Verein BSG Buna Halle-Neustadt.<ref>Deutsche Frauen-Blitz-Mannschaftsmeisterschaften auf Deutscher Schachbund</ref>

In der ersten Deutschen Schachbundesliga der Frauen spielte sie von 1991 bis 1998 für den USV Halle (bis 1993 VdS Buna Halle), bei dem sie in der Saison 1991/92 auch als Reservespielerin in der 1. Bundesliga gemeldet war, aber nicht zum Einsatz kam. Von 1998 bis 2004 spielte sie für den SSV Rotation Berlin (außer in der Saison 2000/01 ebenfalls in der 1. Frauenbundesliga), seit 2004 spielt sie für Rotation Pankow, eine Abspaltung vom SSV Rotation Berlin, die von 2004 bis 2007 sowie in den Spielzeiten 2008/09 und 2011/12 in der 1. Frauenbundesliga spielte.<ref>Der Verein Rotation Pankow ist keine Umbenennung des SSV Rotation Berlin, sondern eine Abspaltung von diesem im Jahre 2004. Der Verein SSV Rotation Berlin existiert weiter und spielt auch auf Berliner Ebene mit eigenen Mannschaften.</ref>

Sonstiges

Seit der DDR-Meisterschaft 1989 spielt sie unter dem Namen Iris Mai.

Quellen und Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein