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Invalidenstraße (Wien)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Invalidenstraße
Datei:Wien - Bezirk Landstraße, Wappen.svg
Wappen
Straße in Wien
Datei:Wien 03 Invalidenstraße 019 a.jpg
Das letzte Stück der Invalidenstraße mit dem Elisabethinen-Haus (rechts)
Datei:Placeholder.svg
Basisdaten
Ort  Wien
Ortsteil  Landstraße
Angelegt  1909
Neugestaltet 
Hist. Namen 
Name erhalten 
Anschluss­straßen  Am Heumarkt, Hintere Zollamtsstraße
Querstraßen  Ungargasse, Landstraßer Hauptstraße
Plätze 
Nummern­system 
Bauwerke 
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr, Straßenbahn
Technische Daten
Straßengestaltung Mehrspurig
Länge

-

Karte
Vorlage:Maplink

Die Invalidenstraße befindet sich im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße. Die Straße wurde 1883 nach dem ehemaligen Invalidenhaus benannt, das sich hier befand.

Geschichte

Kardinal Sigismund von Kollonitz, Erzbischof von Wien, erwarb – mit finanzieller Unterstützung von Kaiser Karl VI. und anderen Wohltätern – 1727 ein Palais in der Vorstadt Landstraße, um ein Armen- und Versorgungshaus zu errichten. Joseph II. widmete das Gebäude in ein militärisches Invalidenhaus um. Um 1830 hatte das Gebäude die Orientierungsnummer 1. Das k.k. Invalidenhaus wurde 1909 nach Lainz übersiedelt, das alte Gebäude abgerissen und das Grundstück parzelliert. Heute befinden sich dort Untere Viaduktgasse, Ditscheinergasse und Grailichgasse (Invalidenstraße-Viertel genannt). Es handelt sich um ein binnen kurzer Zeit (1910/11) entstandenes geschlossenes Ensemble, zu dem auch einige Häuser in der Unteren Viaduktgasse gehören.

Lage und Charakteristik

Die Straße verläuft als Verlängerung der Hinteren Zollamtsstraße ab der Marxergasse entlang der ehemaligen Markthalle, überquert dann die Landstraßer Hauptstraße und teilt sich beim Stadtpark in die Ungargasse sowie rechts über die Große Ungarbrücke Richtung Stadtpark in den Heumarkt. Aus Richtung Hintere Zollamtsstraße, befindet sich rechter Hand der Bahnhof Wien Mitte und linker Hand Wohnhäuser mit Geschäftslokalen. Wenn man die Landstraße überquert befindet sich rechter Hand zuerst das Einkaufs- und Entertainmentcenter W3 und anschließend der Sitz der Raiffeisen Bank International. Auf der linken Seite befinden sich Wohnhäuser mit Geschäftslokalen.

Die Häuser auf der ungeraden Seite sind durchgehend Teil der von der Stadt Wien definierten baulichen Schutzzone Landstraße.<ref>Karte der Schutzzone</ref>

Gebäude

Wichtige Gebäude, stadteinwärtige Seite

Wichtige Gebäude, stadtauswärtige Seite

An der stadtauswärtigen Seite wurden die Gebäude mit repräsentativen Fassaden zur Innenstadt hin gebaut – der Bahnhof und seine Nebengebäude waren damals noch kein Sichthindernis

Verkehr

Die Straße ist als Hauptstraße A ausgewiesen. Es fahren Straßenbahn O und Nachtbus N75. Hier verliefen die Straßenbahnlinien E2, G2 und H2.

Bildergalerie

Literatur

  • Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien. Kremayr & Scheriau: Wien 1994
  • Walther Brauneis, Géza Hajós: Die Kunstdenkmäler Wiens, Band 2, Österreichische Kunsttopographie, Verlag Schroll, 1980, ISBN 978-370310470-1, Kapitel III. Invalidenstraße-Viertel: Ditscheinergasse, Invalidenstraße, Untere Vaduktgasse, S. 55 ff

Weblinks

Commons: Invalidenstraße – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 48° 12′ 19,4″ N, 16° 23′ 6,6″ O

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