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Intrinsische Leitfähigkeit

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Vorlage:Hinweisbaustein Intrinsische Leitfähigkeit entsteht dadurch, dass Festkörper (von sich aus, intrinsisch) dazu neigen, Gitterfehler auszubilden und damit eine Ladungsbewegung („Ionenleitung“ oder „Elektrische Leitfähigkeit“) ermöglichen.<ref>Erwin Riedel: Anorganische Chemie. 6. Auflage. de Gruyter, Berlin/Boston 2011, ISBN 978-3-11-089157-7, S. 715.</ref>

In einem Festkörper können Gitterfehler wie z. B. Schottky-Defekte und Frenkel-Defekte auftreten. Sie sind thermodynamisch begünstigt, da sie einen Entropiegewinn bringen. Das System neigt demnach bis zu einem gewissen Grad dazu, Defekte auszubilden (siehe Defektkonzentration). Diese Fehler werden als intrinsische Fehler bezeichnet. Die Defektkonzentration hat bei 0 K den Wert null und steigt mit der Temperatur.<ref>Frank Hoffmann: Solid-state chemistry. De Gruyter, Berlin ; Boston 2023, ISBN 978-3-11-065724-1, S. 121.</ref>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />