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Internationales Jahr der Jugend 2010/2011

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Das Internationale Jahr der Jugend wurde von den Vereinten Nationen für den Zeitraum vom 12. August 2010 bis zum 11. August 2011 ausgerufen.

Der Begriff „Jugend“

Von der UN-Generalversammlung werden Personen zwischen 15 und 25 Jahren als Jugendliche definiert.<ref name="UN">[1], Webseite der UN-Generalversammlung, Stand: 13. Juli 2010</ref>

Der Begriff „Jugend“ umfasst zwei Bedeutungen:

  1. Die Lebensphase, die Heranwachsende beider Geschlechter sowie aller sozialen Schichten und Milieus umfasst.
  2. Die Gruppe von Menschen, deren Leben durch Entwicklungsphasen wie Pubertät und Identitätsfindung geprägt ist.

Zahlen und Fakten

Das Internationale Jahr der Jugend 2010/11

Am 18. Dezember 2009 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen eine Resolution verabschiedet, die das Jahr 2010/11 zum „Internationale Jahr der Jugend“ erklären. Das Jahr fiel zusammen mit dem 25. Jahrestag, der 1985 zum Thema „Beteiligung, Entwicklung und Frieden“ veranstaltet wurde, des ersten Internationalen Jugendjahres. Es stand unter dem Motto „Dialog und gegenseitiges Verständnis“. Es sollte Aufmerksamkeit für Jugendbeteiligung und Jugendentwicklung erzeugt und Partnerschaften von Jugendorganisationen aus der ganzen Welt angestoßen werden.<ref name="Vereinte Nationen Internationales Jahr der Jugend">[4], Vereinte Nationen erklären Internationales Jahr der Jugend, Stand: 15. Juli 2010</ref>

Lokale Veranstaltungen

Magdeburg

Die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts richtete 2011 das Themenjahr aus. Es diente dazu, die Lebenswirklichkeiten Jugendlicher abzubilden, sie aktiv am gesellschaftlichen und politischen Leben teilhaben zu lassen sowie persönliche und berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Magdeburg war die bundesweit erste Stadt, die ein „Jahr der Jugend“ ausgerufen hatte und zugleich die Planung, Durchführung und Nachbereitung in die Hände von Jugendlichen legte.

Mit dem „Jahr der Jugend“ 2010/11 sollten zentrale und dezentrale Veranstaltungen, die Interessen, Wünsche, aber auch Ängste von Jugendlichen lokal, regional und national zeigen. Das Ziel bestand darin, die nicht-jugendliche Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren und ihr die Lebenswirklichkeiten Jugendlicher aufzuzeigen. Das Themenjahr wurde von den Kultureinrichtungen der Stadt sowie Vereinen und Bildungseinrichtungen unterstützt – bis hin zur Vernetzung auf nationaler Ebene.

Die Idee, ein „Jahr der Jugend“ zu gestalten, stammte von Jugendlichen selbst, die ein Konzept ausgearbeitet und an den Oberbürgermeister Magdeburgs herangetragen hatten. Im November 2011 fand die Abschlussveranstaltung statt. Im Anschluss daran erarbeiten die Organisationen eine ausführliche Dokumentation<ref name="Dokumentation des Jahr der Jugend 2011"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. Februar 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.jahr-der-jugend.de, Dokumentation des Jahr der Jugend 2011</ref>, die die durchgeführten Projekte und Vorgehensweise detailliert schildert. Auch nach dem „Jahr der Jugend“ sollten Projekte nach Möglichkeit fortgeführt und in neue Trägerschaft übergeben werden. Das Thema Jugend wurde zudem an vielen Stellen in den Fokus gerückt und sollte auch in den kommenden Jahren eine große Bedeutung im gesellschaftlichen und politischen Leben der Stadt Magdeburg spielen. Im Dezember 2012 war das „Jahr der Jugend“ in Magdeburg der 2. Preisträger des Deutschen Bürgerpreises 2012 in der Kategorie Alltagshelden.<ref name="Deutscher Bürgerpreis"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink (Memento des Vorlage:IconExternal vom 14. Juli 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutscher-buergerpreis.de, Deutscher Bürgerpreis</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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