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Instituto Nacional de Migración

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Das Instituto Nacional de Migración (INM, Nationale Einwanderungsbehörde) ist die Einwanderungsbehörde Mexikos. Das Institut wurde 1993 durch ein Dekret des Präsidenten Carlos Salinas de Gortari gegründet und verfügt heute über 32 Regionalbüros. Vom 7. Dezember 2006<ref>El Universal: Designa Calderón a titulares de Migración y Luz y Fuerza</ref> bis 14. September 2010<ref>TAZ: Politisches Opfer eines Massakers</ref> war Cecilia Romero die Leiterin.

Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Ärzte ohne Grenzen bezeichnen die Behörde als zerfallende Institution, die vom organisierten Verbrechen infiltriert sei, Illegalität und Korruption begünstige und Missbräuche durch Beamte und Kriminelle toleriere. Bei „Stichprobenkontrollen“ würden die Betroffenen einem sogenannten Racial Profiling ausgesetzt: Mexikaner mit dunkler Hautfarbe und Merkmalen der Maya würden mit Bürgern weiter südlich gelegener zentralamerikanischer Staaten verwechselt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Indígenas tzeltales pasan 9 días detenidos; autoridades migratorias los confunden con migrantes (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. März 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.animalpolitico.com Animal Político, 14. Juni 2016</ref> Zu den Kritikern gehört auch der katholische Priester Alejandro Solalinde.<ref>Violencia contra los migrantes en México. Vanguardia, 2. August 2010 (spanisch)</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />