Institut für Marxismus-Leninismus
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Institute für Marxismus-Leninismus waren Einrichtungen von sozialistischen oder kommunistischen Parteien. Sie gaben Werke der Klassiker des Marxismus sowie Marxismus-Leninismus und führender Parteiführer sowie themenbezogene Forschungsarbeiten der Parteigeschichte und der damaligen nationalen und internationalen Arbeiterbewegung heraus.
Beispiele
- das Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der KPdSU unter Lenin wurde 1920 in Moskau gegründet.<ref>Lexikon A-Z in zwei Bänden. Erster Band, Enzyklopädie Verlag, Leipzig 1956, S. 819.</ref>
- das Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der SED wurde 1949 in Berlin gegründet.<ref>Vierzig Jahre Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED. Hrsg. vom Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED, Berlin 1989.</ref> siehe auch Kaufhaus Jonaß
- beide haben gemeinsam mit der Herausgabe der Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) begonnen,
- das Institut für Marxistische Studien und Forschungen in Frankfurt am Main. Gegründet 1968 als der DKP nahestehende Einrichtung.
Hochschulen der DDR
Ein Institut für Marxismus-Leninismus, später Sektion für Marxismus-Leninismus, gab es bis 1989 auch an jeder Universität und Hochschule der DDR (siehe Gesellschaftswissenschaftliches Grundstudium (DDR)) und denen anderer sozialistischer Staaten.
Einzelnachweise
<references/>