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Ingrida Bartaševičienė

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ingrida Bartaševičienė
Ingrida Bartaševičienė
Ingrida Bartaševičienė am 7. August 2008
Spielerinformationen
Geburtstag 27. Juli 1976
Staatsbürgerschaft LitauerinDatei:Flag of Lithuania.svg litauisch
Körpergröße 1,75 m
Spielposition Rückraum rechts
Wurfhand links
Vereinsinformationen
Verein HSG Bensheim/Auerbach
Trikotnummer 18
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
0000–1999 LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Eglė Vilnius
1999–2008 DeutschlandDeutschland BSV Sachsen Zwickau
2008–2023 DeutschlandDeutschland HSG Bensheim/Auerbach
Nationalmannschaft
  Spiele (Tore)
LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Litauen 84
Stand: Nationalmannschaft 8. August 2008

Ingrida Bartaševičienė (* 27. Juli 1976) ist eine litauische Handballtrainerin, die zuvor als Handballspielerin meist im rechten Rückraum in der Bundesliga eingesetzt wurde.

Spielerin

Ihre Karriere begann Bartaševičienė in Litauen. Im Handball-Internat von RSK Eglė Vilnius wurde man schon früh auf sie aufmerksam. Mit der ersten Frauenmannschaft des Vereins spielte sie unter anderem 1997/98 und 1998/99 in der EHF Champions League. Dort blieb sie jedoch ohne Torerfolg.<ref>Ingrida Bartaseviciene EHF-Statistik</ref>

Im Jahr 1999 wechselte sie zum deutschen Zweitligisten BSV Sachsen Zwickau. Dort spielte sie neun Jahre, wobei sie zweimal Torschützenkönigin in der 2. Bundesliga (Süd-Gruppe) wurde. 2008 wechselte sie trotz eines noch bis 2010 gültigen Vertrages<ref>Ingrida Bartaseviciene bleibt und Katrin Höhne kommt zurück. Pressemitteilung des BSV Sachsen Zwickau vom 12. April 2007</ref> zum Ligakonkurrenten HSG Bensheim/Auerbach.<ref>handball-world.com: Bensheim/Auerbach verstärkt sich mit Bartaseviciene, abgerufen am 12. Juni 2016</ref> In der Saison 2009/10 wurde sie mit der HSG Bensheim/Auerbach Meister der 2. Bundesliga, Gruppe Süd. 2013 stieg sie mit der HSG Bensheim/Auerbach in die Bundesliga auf. Ab der Saison 2016/17 und bis 2023 lief sie für die 2. Mannschaft von Bensheim/Auerbach auf.

Sie wurde zweimal Torschützenkönigin der 2. Handball-Bundesliga.<ref>Flames mischen wieder mit</ref>

Für die litauische Nationalmannschaft bestritt Bartaševičienė 84 Länderspiele.

Trainerin

Als C-Lizenzinhaberin trainierte sie ab 2016 die A-Jugend der HSG Bensheim/Auerbach.<ref>morgenweb.de: Nach acht Jahren ist Schluss mit Bundesliga-Handball, abgerufen am 12. Juni 2016</ref> 2022/23 war sie Cheftrainerin der 3. Mannschaft von Bensheim/Auerbach. Im Juli 2023 wechselte sie als Cheftrainerin zur FSG Lola, der Handball Frauenspielgemeinschaft Lorsch/Lampertheim (Tvgg 1871 Lorsch e.V. und TV Lampertheim)<ref>Ingrida Bartaseviciene holt weitere Ex-Flames zur FSG Lola</ref>, wo sie manchmal auch selbst<ref>Fürth und Weschnitztal haben zu Hause dicke Brocken</ref> als Spielertrainerin in der Frauen-Bezirksoberliga mitspielte.<ref>Verunsicherte FSG Lola kommt unter die Räder</ref> Sie löste dort Gerd Mischler ab.<ref>Aufbruchsstimmung dank Ingrida Bartaseviciene</ref> Im November 2024 trat sie überraschend zurück.<ref>Überraschende Entwicklung bei der FSG Lola</ref>

Familie

Ingrida Bartaševičienė ist verheiratet. Ihre Tochter Rugilė Bartaševičiūtė (* 2001) spielt ebenfalls Handball, zurzeit beim 1. FSV Mainz 05. Ingrida und Rugilė spielten in der Saison 2018/19 gemeinsam in Bensheim/Auerbachs zweiter Mannschaft in der vierten deutschen Liga.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />