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Indoramin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Struktur von Indoramin
Allgemeines
Freiname Indoramin
Andere Namen

N-{1-[2-(Indol-3-yl)ethyl]-4-piperidyl}benzamid (IUPAC)

Summenformel C22H25N3O
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 248-041-5
ECHA-InfoCard 100.043.659
PubChem 33625
ChemSpider 31014
DrugBank DB08950
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Arzneistoffangaben
ATC-Code

C02CA02

Wirkstoffklasse

Antihypertensiva

Wirkmechanismus

α1-Adrenozeptor-Antagonist

Eigenschaften
Molare Masse 347,45 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

209 °C<ref name="ChemIDplus">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM)Vorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar)</ref>

Sicherheitshinweise
Bitte die Befreiung von der Kennzeichnungspflicht für Arzneimittel, Medizinprodukte, Kosmetika, Lebensmittel und Futtermittel beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
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Achtung

H- und P-Sätze H: 302​‐​315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338<ref name="Sigma" />
Toxikologische Daten

1800 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)<ref name="ChemIDplus"/>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Indoramin ist ein α1-Rezeptorenblocker (Alphablocker), der als Arzneistoff zur Behandlung des Bluthochdrucks verwendet wird (Antihypertensivum).

Wirkung

Die Wirkung von Indoramin beruht auf einer Erweiterung der Blutgefäße.

Nebenwirkungen

Unter anderem kann es zu Beginn der Behandlung mit Indoramin zu Sedation, Mundtrockenheit, Schwindel oder Ejakulationsstörungen kommen. Eine orthostatische Dysregulation ist selten.<ref>E. Oberdisse, E. Hackenthal: Pharmakologie und Toxikologie. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-56314-0, S. 373.</ref>

Handelsnamen

Indoramin ist in Deutschland unter dem Handelsnamen Wydora® erhältlich.

Synthese

Datei:Indoramin synthesis.svg
Synthese Pfad beschrieben in Patent US3527761.

Literatur

  • H. P. T. Ammon (Hrsg.): Hunnius Pharmazeutisches Wörterbuch. 9. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin u. New York 2004.

Einzelnachweise

<references/>

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