Zum Inhalt springen

Imre Kőszegi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Imre Kőszegi (* 6. Dezember 1944 in Budapest; † 29. Januar 2026<ref name="obit">Anna Mária Ács: Meghalt Kőszegi Imre dzsesszdobos. In: 24.hu. 30. Januar 2026, abgerufen am 30. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ebenda<ref name="RI">Réka Irk: Elhunyt a leghumorosabb magyar jazzművész, Kőszegi Imre. Nachruf. In: jazz.hu. Jazzponthu Kulturális Alapítvány, abgerufen am 30. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein ungarischer Schlagzeuger des Modern Jazz.

Leben

Kőszegi erhielt bis zum vierzehnten Lebensjahr Klavierunterricht; dann stieg er aufs Schlagzeug um. Seit 1963 war er Mitglied in einer Band um Aladár Pege, die den ungarischen Radio-Jazz-Wettbewerb gewann. 1972 und 1974 spielte er auf dem Festival Jazz Ost-West in Nürnberg. 1975 war er mit seiner Gruppe „Rhythm and Brass Co.“ in der Bundesrepublik Deutschland auf Tournee. Mit seinem international zusammengesetzten Quartett reiste er ab 1980 durch Europa; ihm gehörten Zbigniew Namysłowski, Pianist László Gárdonyi und Bassist Jack Gregg an. Daneben arbeitete er auch mit Gábor Szabó, Attila Zoller, Hans Koller, Fritz Pauer, Carmell Jones, Leo Wright, Tony Lakatos oder Jiří Stivín. 1984 nahm er eine Platte mit Lajos Dudas auf. Darüber hinaus spielte er mit Tony Scott, Pony Poindexter, Teddy Wilson, Charlie Mariano, Ted Curson, Milcho Leviev, Frank Zappa, Allan Praskin, Kai Winding, Jo Mikovich oder Hannes Beckmann.

Kőszegi galt als der führende ungarische Jazzdrummer. Er unterrichtete an der Budapester Musikakademie und verfasste mehrere Lehrbücher. Er war weiterhin als Präsident der ungarischen Jazzföderation tätig und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Lexigraphische Einträge

  • Martin Kunzler: Jazz-Lexikon. Band 1: A–L (= rororo-Sachbuch. Bd. 16512). 2. Auflage. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-16512-0.

Weblinks

  • Kőszegi Imre. Biographie und Diskographie. In: bmc.hu. Budapest Music Center; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Hinweisbaustein