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Impasto (Keramikstil)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Urna cineraria biconica da tarquinia, con decorazione impressa e incisa IX.VII sec. ac..JPG
Impasto-Urne, Tarquinia

Impasto ist der moderne Begriff für eine Keramik-Gattung der mittleren und späten Bronze- (Apennin- und Subapennin-Kultur) und der Eisenzeit (Villanova-Kultur, Etruskische Kultur, Cultura laziale) Italiens. Die Gefäße bestehen aus ungereinigtem Ton. Der Zusatz von Magerungsmitteln (daher der Name Impasto = Gemisch) sicherte die Festigkeit der Werkstücke bei den noch einfachen Brennmethoden, ohne Möglichkeiten zur Regulation der Oxidation und Reduktion. Häufig ist Impasto-Keramik dickwandig, weist Variationen und Unregelmäßigkeiten in Form- und Farbgebung auf.

Datei:Impasto-Oinochoe of etruscan Potter Mamarce in Würzburg (5).jpg
Etruskische Oinochoe des Mamarce (buccheroider Impasto)

Bei den dünnwandigen Gefäßen, die schon den Übergang zum Bucchero markieren, spricht man vom „buccheroiden Impasto“.

Literatur

  • Huberta Heres, Max Kunze (Hrsg.): Die Welt der Etrusker. Archäologische Denkmäler aus Museen der sozialistischen Länder. Ausstellungskatalog Staatliche Museen zu Berlin, Hauptstadt der DDR – Altes Museum vom 4. Oktober bis 30. Dezember 1988. Berlin 1988, S. 33.
  • Roald Docter: Impasto. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 5, Metzler, Stuttgart 1998, ISBN 3-476-01475-4, Sp. 952–953.

Weblinks

Commons: Impasto – Sammlung von Bildern