Ilona Grübel
Ilona Grübel (* 23. September 1950 in München) ist eine deutsche Psychologin und Filmschauspielerin,<ref>Ilona Grübel | Schauspielerin. Abgerufen am 10. März 2025.</ref> die vor allem in Fernsehproduktionen in Erscheinung trat.
Leben
Ilona Grübel, Tochter von Hildegard Grübel, geborener Blickhahn, und des Amtsrats Johann Grübel, begann bereits mit acht Jahren für den Hörfunk zu arbeiten und hatte mit zwölf Jahren erste Auftritte vor einer Filmkamera. 1968 wurde Grübel mit dem Filmband in Gold für die Darstellung der Judith in der Strindberg-Verfilmung Paarungen von Michael Verhoeven ausgezeichnet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Filmband in Gold ( des Vorlage:IconExternal vom 27. Februar 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Mit 17 Jahren war Grübel damit die bis dahin jüngste Trägerin eines Bundesfilmpreises.
Nach dem Abitur am Sophie-Scholl-Gymnasium München studierte sie Psychologie an der Universität München und schloss ihr Studium 1976 als Diplom-Psychologin ab, setzte aber ihre schauspielerische Tätigkeit fort. Ab 1979 war sie Mitarbeiterin der Zeitschrift Lektüre.
Grübel spielte seit 1965 in zahlreichen deutschen und internationalen Fernsehproduktionen, z. B. Tatort, Paul Temple, Ein Fall für zwei, Sonderdezernat K1, Eurocops, Derrick und Der Kommissar.<ref>Ilona Grübel - Serien, Sendungen auf TV Wunschliste. Abgerufen am 10. März 2025.</ref><ref>imfernsehen GmbH & Co KG: Filmografie Ilona Grübel. 10. November 2020, abgerufen am 10. März 2025.</ref> In der 12-teiligen Fernsehserie Goldene Zeiten des SWF spielte sie die Hauptrolle. In der Hollywoodproduktion Target agierte sie an der Seite von Gene Hackman und Matt Dillon. In den 1980er Jahren erlangte Grübel größere Bekanntheit durch die populäre ZDF-Serie Die Schwarzwaldklinik, in der sie die Rolle der Dr. Katarina Gessner übernahm.<ref>Die Schwarzwaldklinik: Folgen mit Ilona Grübel. Abgerufen am 10. März 2025.</ref>
Grübel war darüber hinaus auch zeitweise als Synchronsprecherin tätig.<ref>Deutsche Synchronkartei | Sprecher | Ilona Grübel. Abgerufen am 10. März 2025.</ref> Grübel ist zudem als Kommunikationstrainerin tätig.
Sie hat einen Sohn und eine Tochter.<ref> https://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/kultur/detailansicht-kultur/artikel/nackt-bleibt-privat.html</ref> Grübel wohnt in München.<ref>Ilona Grübel - Schauspielerin - CASTFORWARD | e-TALENTA. Abgerufen am 10. März 2025.</ref>
Filmografie
- 1965: Alarm in den Bergen (Fernsehserie, 1 Folge)
- 1966: Der Kirschgarten
- 1966: Herr Hesselbach und das Mündel
- 1967: Paarungen
- 1968: Peter und Sabine
- 1968: Pole Poppenspäler
- 1969: Kinder fallen nach oben
- 1969: Die Jungfrauen von Bumshausen
- 1969–1973: Der Kommissar (Fernsehserie, 3 Folgen, verschiedene Rollen)
- 1969: Herzblatt oder Wie sag ich’s meiner Tochter?
- 1969: Familie Mack verändert sich (Fernsehserie)
- 1970: Pater Brown: Der rote Mond von Meru
- 1970: Jonathan
- 1971: Paul Temple: Cresta Run und Kaffeebohnen (Ricochet)
- 1971: Der Kurier der Kaiserin (Fernsehserie, 1 Folge)
- 1971: Der Komödienstadel: Der Ehestreik
- 1971: Tatort: Frankfurter Gold (Fernsehreihe)
- 1971: Tatort: AE612 ohne Landeerlaubnis
- 1972: Fünf Tage hat die Woche
- 1972: Die Lokalbahn (Fernsehkomödie)
- 1972: Marie
- 1973: Der Kommissar: Rudek
- 1973: Tatort: Kressin und die zwei Damen aus Jade
- 1973: Ein Fall für Goron
- 1973: Ein unheimlich starker Abgang
- 1974: Motiv Liebe (Fernsehserie, Folge: Adieu Claude)
- 1977–1985: Polizeiinspektion 1 (Fernsehserie, 4 Folgen, verschiedene Rollen)
- 1977–1984: Wie würden Sie entscheiden? (Fernsehserie, 2 Folgen, verschiedene Rollen)
- 1979: Beate S. (Miniserie)
- 1979: Tatort: Die Kugel im Leib
- 1981–1985: Goldene Zeiten – Bittere Zeiten (Fernsehserie)
- 1982: Sonderdezernat K1 (Fernsehserie, Folge: Das masurische Handtuch)
- 1983: Die Geschwister Oppermann (Fernsehserie, 2 Folgen)
- 1983: Tatort: Roulette mit 6 Kugeln
- 1983–1992: Derrick (Fernsehserie, 2 Folgen, verschiedene Rollen)
- 1984–1998: SOKO München (Fernsehserie, 2 Folgen, verschiedene Rollen)
- 1985: Target – Zielscheibe
- 1985: Tatort: Der Mord danach
- 1985–1988: Die Schwarzwaldklinik (Fernsehserie, 28 Folgen)
- 1986: In bester Gesellschaft (Fernsehserie)
- 1987: Gesicht zu vermieten (Miniserie)
- 1988: Der Krähenbaum
- 1988: Schwarz Rot Gold: Schwarzer Kaffee (Fernsehreihe)
- 1989–1994: Hessische Geschichten (Fernsehserie, 2 Folgen, verschiedene Rollen)
- 1990: Hotel Paradies (Fernsehserie, 3 Folgen)
- 1993: Eurocops (Fernsehserie, 1 Folge)
- 1994: Schwarz greift ein (Fernsehserie, 4 Folgen)
- 1996: Solange es die Liebe gibt (Fernsehserie, 11 Folgen)
- 1997: Café Meineid (Fernsehserie, Folge: Westlich von Samoa)
- 1997: Dr. Stefan Frank – Der Arzt, dem die Frauen vertrauen (Fernsehserie, Folge: Blutiger Akkord)
- 1998: Schlosshotel Orth (Fernsehserie, Folge: Bis dass der Tod uns scheidet)
- 1998: Am liebsten Marlene (Fernsehserie, 2 Folgen)
- 1998: Tierarzt Dr. Engel (Fernsehserie, Folge: Das Gerücht)
- 1999: Einmal leben
- 1999: Herzschlag – Das Ärzteteam Nord (Fernsehserie, 1 Folge)
- 2001: Sinan Toprak ist der Unbestechliche (Fernsehserie, 1 Folge)
- 2001–2005: Ein Fall für zwei (Fernsehserie, 3 Folgen, verschiedene Rollen)
- 2001: Rosamunde Pilcher: Kinder des Glücks (Fernsehreihe)
- 2002: Für alle Fälle Stefanie (Fernsehserie, 1 Folge)
- 2002: Hallo Robbie! (Fernsehserie, 1 Folge)
- 2002: Unser Charly (Fernsehserie, 1 Folge)
- 2005: Mama und der Millionär
- 2006: Küstenwache (Fernsehserie, 1 Folge)
- 2006: SOKO Wien (Fernsehserie, 1 Folge)
- 2006–2020: SOKO München (Fernsehserie, 69 Folgen)
- 2007: Der Bulle von Tölz: Schonzeit (Fernsehreihe)
- 2008: Inga Lindström: Der Zauber von Sandbergen (Fernsehreihe)
- 2009: Der Alte (Fernsehserie, 4 Folgen)
- 2013–2017: Die Rosenheim-Cops (Fernsehserie, 2 Folgen, verschiedene Rollen)
- 2013: SOKO Kitzbühel (Fernsehserie, Folge: Hinter der Fassade)
- 2021: Frühling – Schmetterlingsnebel (Fernsehreihe)
Literatur
- Hermann J. Huber: Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Österreich. Schweiz. Albert Langen. Georg Müller Verlag, München/Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S. 330.
- Grübel, Ilona. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 416.
Weblinks
- Vorlage:IMDb/1
- Ilona Grübel bei Crew United
- Ilona Grübel bei der Agentur Lentz
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Grübel, Ilona |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 23. September 1950 |
| GEBURTSORT | München |