Ilia Gruev (Fußballspieler, 1969)
| Ilia Gruev | ||
| Datei:Iliya Gruev 2013 2.jpg Ilia Gruev (2013)
| ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Ilia Hristov Gruev | |
| Geburtstag | 30. Oktober 1969 | |
| Geburtsort | Sofia, Bulgarien | |
| Größe | 188 cm | |
| Position | Mittelfeld | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1988–1992 | Lewski Sofia | 53 (0) |
| 1992–1993 | Altay İzmir | 27 (4) |
| 1993–1994 | Lokomotive Sofia | 17 (4) |
| 1994–1995 | Altay İzmir | 30 (2) |
| 1995–1996 | PFK Montana | 12 (0) |
| 1996–2000 | FC Neftochimic Burgas | 141 (35) |
| 2000–2004 | MSV Duisburg | 80 (11) |
| 2002 | MSV Duisburg II | 1 (0) |
| 2004–2005 | KFC Uerdingen 05 | 30 (5) |
| 2005–2006 | FC Rot-Weiß Erfurt | 18 (1) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 1997–1999 | Bulgarien | 13 (1) |
| Stationen als Trainer | ||
| Jahre | Station | |
| 2006–2007 | FC Rot-Weiß Erfurt U19 (Co-Trainer) | |
| 2007–2009 | FC Rot-Weiß Erfurt U19 | |
| 2009–2010 | FC Tschernomorez Burgas (Co-Trainer) | |
| 2011 | Bulgarien (Co-Trainer) | |
| 2011–2012 | Hajduk Split (Co-Trainer) | |
| 2012 | 1. FC Kaiserslautern (Co-Trainer) | |
| 2012–2013 | MSV Duisburg (Co-Trainer) | |
| 2013–2015 | 1. FC Kaiserslautern (Co-Trainer) | |
| 2015–2018 | MSV Duisburg | |
| 2019–2021 | SV Werder Bremen (Co-Trainer) | |
| 2021–2022 | Arminia Bielefeld (Co-Trainer) | |
| 2024–2025 | FC Ingolstadt 04 (Co-Trainer) | |
| 2025- | Fortuna Düsseldorf (Co-Trainer) | |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Ilia Hristov Gruev ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), deutsche Transkription Ilija Christow Gruew; * 30. Oktober 1969 in Sofia) ist ein ehemaliger bulgarisch-deutscher Fußballspieler und heutiger -trainer. Er ist aktuell Co-Trainer bei Fortuna Düsseldorf.
Karriere
Als Spieler
Gruev begann seine Karriere beim PFK Montana und spielte später bei Lewski Sofia, Altay İzmir, Slawia Sofia, Lokomotive Sofia und Neftochimik Burgas. Im April 1998 wurde er wegen Dopings für acht Monate gesperrt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bulgarian athletes in doping scandals. ( des Vorlage:IconExternal vom 23. September 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. sofiaecho.com, 15. Januar 2007.</ref> Von Burgas wechselte der offensive Mittelfeldspieler im Jahr 2000 zum deutschen Zweitligisten MSV Duisburg, wo er in vier Jahren 80 Spiele in der 2. Bundesliga bestritt und dabei 11 Tore erzielte. 2004 wechselte Gruev zum Regionalligisten KFC Uerdingen 05, wo er eine Saison aktiv war. Nach dem Lizenzentzug für die Uerdinger spielte Gruev beim Zweitligaabsteiger FC Rot-Weiß Erfurt, wo er seine aktive Laufbahn zum 30. Juni 2006 beendete.
In der bulgarischen Nationalmannschaft kam Gruev zu insgesamt 13 Einsätzen.
Als Trainer
Anfänge als Assistenztrainer
Er besitzt eine Trainer-A-Lizenz und war ab dem 1. Juli 2006 Co-Trainer bei den A-Junioren des FC Rot-Weiß Erfurt und ab der Saison 2007/08 Trainer der Bundesliga-A-Junioren von Rot-Weiß Erfurt. Außerdem war er zu dieser Zeit erfolgreicher Spielertrainer beim FSV Harz 04 Erfurt.
Zwischen dem 8. Januar 2009 und Dezember 2010 war Gruev Co-Trainer an der Seite von Krassimir Balakow beim bulgarischen Erstligisten FC Tschernomorez Burgas, wo mit Fredi Bobic ein weiterer Ex-Bundesliga-Profi als sportlicher Leiter fungierte. Im Januar 2011 wurde Gruev von Lothar Matthäus als Co-Trainer für die bulgarische Nationalmannschaft gewählt, nachdem Zanko Zwetanow zum zypriotischen Anorthosis Famagusta wechselte. Als im Sommer 2011 Balakow beim kroatischen Klub Hajduk Split angeheuert wurde, folgte ihn Gruev erneut als Co-Trainer.<ref>spox.com: Krassimir Balakow wird Trainer bei Hajduk Split. Abgerufen am 1. Juli 2011.</ref> Ab dem 22. März 2012 arbeitete Gruev, erneut unter Balakow, beim 1. FC Kaiserslautern als Co-Trainer.<ref>Balakov: „Ich bin da für einen Neuaufbau“. kicker, 22. März 2012.</ref> Am 18. Mai 2012 trennte sich der 1. FC Kaiserslautern vom Trainergespann.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />FCK trennt sich von Krassimir Balakov ( vom 26. August 2012 im Internet Archive), fck.de vom 18. Mai 2012.</ref>
Am 3. September 2012 erhielt Gruev einen Vertrag als Co-Trainer bis zum Saisonende bei seinem ehemaligen Klub, dem MSV Duisburg.<ref>Thomas Tartemann: Gruev hofft auf Gelingen der Rettungs-Mission beim MSV. In: Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung. Funke Mediengruppe, 18. September 2012, abgerufen am 1. Mai 2025.</ref> Dort arbeitete er unter Kosta Runjaic, der den abstiegsbedrohten Verein zeitgleich als Cheftrainer übernommen hatte. Gemeinsam führten sie den MSV auf den elften Tabellenplatz. Runjaic betonte seinerzeit, dass er seinen bis 2014 laufenden Vertrag nur erfülle, wenn Gruev einen neuen Kontrakt erhielte. Es folgte der Zwangsabstieg des MSV Duisburg aufgrund des Lizenzentzugs. Zunächst schien es so, als bliebe das Trainergespann gemeinsam beim MSV,<ref>WAZ.de: Runjaic will beim MSV bleiben – Entscheidung am Donnerstag. Veröffentlicht am 26. Juni 2013.</ref> doch Runjaic verließ den Verein, da dieser die Lizenz für die 3. Liga nicht garantieren konnte. Aus diesem Grund zögerte auch Gruev lange, bevor er letztlich mit dem Lizenzerhalt einen neuen Vertrag beim MSV unterschrieb und dort unter Karsten Baumann weiter als Co-Trainer arbeitete.<ref>WAZ.de: Karsten Baumann ist ein Glückgriff für den MSV Duisburg. Veröffentlicht am 11. Juli 2013.</ref>
Am 24. September 2013 verpflichtete ihn der 1. FC Kaiserslautern erneut. Beim FCK arbeitete er unter Cheftrainer Runjaic und neben Co-Trainer Oliver Schäfer als weiterer Co-Trainer. Der Vertrag lief zunächst bis Juni 2015 und wurde dann verlängert.<ref>Ilia Gruev neuer Co-Trainer. fck.de vom 24. September 2013.</ref> Nach Runjaics Rücktritt am 23. September 2015 sollte Gruev gemeinsam mit Schäfer die Leitung der zweiten Mannschaft des FCK übernehmen. Er lehnte dies jedoch ab und war aufgrund seines bestehenden Vertrages anschließend als Scout tätig.
Erste Anstellung als Cheftrainer
Am 3. November 2015 kehrte Gruev zum MSV Duisburg zurück. Nach der Entlassung von Cheftrainer Gino Lettieri übernahm er dessen Posten. Der MSV war damit die zweite Vereinsstation innerhalb von drei Jahren, zu der Gruev in einer Trainerfunktion zurückkehrte. Gleichzeitig war es seine erste Station als Cheftrainer.<ref>sport1.de: MSV: Lettieri-Nachfolge wohl fix. Veröffentlicht am 1. November 2015.</ref> Den sofortigen Wiederabstieg des MSV in die 3. Liga konnte er nicht verhindern. Am 13. Mai 2017 stieg er am vorletzten Spieltag nach einem 3:0-Erfolg bei Fortuna Köln mit dem MSV Duisburg wieder in die 2. Liga auf.
Am 1. Oktober 2018 trennte sich der MSV Duisburg nach den ersten acht Saisonspielen ohne Sieg von Gruev.<ref>MSV Duisburg – Presseabteilung: MSV entbindet Ilia Gruev und Yontcho Arsov von ihren Aufgaben. MSV Duisburg, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Oktober 2018; abgerufen am 2. Oktober 2018.</ref>
Erneute Tätigkeit als Co-Trainer
Im Mai 2019 gab Bundesligist Werder Bremen die Verpflichtung des Bulgaren als Co-Trainer zur Saison 2019/20 bekannt.<ref>Gruev ergänzt Werders Trainerteam. werder.de, abgerufen am 9. Mai 2019.</ref> Gruevs gleichnamiger Sohn (* 2000) spielte zu diesem Zeitpunkt in der Bremer Jugend und erhielt im Sommer 2019 einen Profivertrag, so dass Gruev einer der Trainer seines Sohnes war. Bei Werder Bremen soll er insbesondere für das Training von Standardsituationen zuständig gewesen sein.<ref>Björn Knips: So viele Trainer hatte Werder noch nie. Mediengruppe Kreiszeitung, 2. Juli 2019.</ref> Zuletzt war er in der Scouting-Abteilung von Werder für die Betreuung der ausgeliehenen Spieler verantwortlich. Im März 2021 wechselte er als Co-Trainer zum Ligakonkurrenten Arminia Bielefeld. Am 20. April 2022 wurde er gemeinsam mit Cheftrainer Frank Kramer entlassen.<ref>Nun soll der Torwarttrainer Arminia Bielefeld vor dem Abstieg retten. In: welt.de. Die Welt, 20. April 2022, abgerufen am 20. April 2022.</ref>
Für die Spielzeit 2024/25 wurde Gruev als Co-Trainer vom FC Ingolstadt 04 verpflichtet.<ref>Ilia Gruev und Fabian Reichler werden Co-Trainer beim FC Ingolstadt 04. In: fcingolstadt.de. 18. Juni 2024, abgerufen am 27. Juli 2024.</ref> Im Oktober 2025 wechselte er als Co-Trainer zu Fortuna Düsseldorf.<ref>Gruev verlässt Ingolstadt Richtung Düsseldorf. In: kicker.de. 11. Oktober 2025, abgerufen am 13. Oktober 2025.</ref>
Sportliche Erfolge als Spieler
- Bulgarischer Vizemeister; 1997
- Pokalsieger 1996, 1997
Persönliches
Sein gleichnamiger Sohn Ilia (* 2000) ist ebenfalls Fußballprofi.
Gruev hat die bulgarische und die deutsche Staatsbürgerschaft.<ref>msv-duisburg.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gruev wird deutscher Staatsbürger: „Fühle mich in Duisburg zu Hause!“ ( des Vorlage:IconExternal vom 22. April 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.. Veröffentlicht am 14. April 2016.</ref>
Weblinks
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- Profil auf LevskiSofia.info (englisch)
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gruev, Ilia |
| ALTERNATIVNAMEN | Груев, Илия (bulgarisch); Gruew, Ilija Christow; Gruew, Ilija; Gruev, Iliya Hristov; Gruev, Iliya |
| KURZBESCHREIBUNG | bulgarisch-deutscher Fußballspieler und -trainer |
| GEBURTSDATUM | 30. Oktober 1969 |
| GEBURTSORT | Sofia, Bulgarien |
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