Ikul
| Ikul | |
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| Datei:Brooklyn Museum 22.1521 Knife Ikul.jpg{{#if:| {{{Bildbeschreibung}}}}} }} | |
| Angaben | |
| Waffenart: | Kurzschwert oder Messer
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| Bezeichnungen: | Ikul, Ikula
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| Verwendung: |
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| Entstehungszeit: |
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| Einsatzzeit: |
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| Ursprungsregion/ Urheber: |
Afrika, Ethnie der Kuba
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| Verbreitung: |
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| Gesamtlänge: | durchschnittlich 35 cm
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| Klingenlänge: |
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| Klingenbreite: |
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| Klingenstärke: |
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| Gewicht: |
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| Werkstoff: | {{{Werkstoff}}}
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| Griffstück: | Holz, Metalleinlagen
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| Besonderheiten: |
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| Listen zum Thema | |
Das Ikul oder Ikula ist ein Kurzschwert der Bakuba seit der Kuba-Föderation. Es wird auch als Messer beschrieben.<ref name=agthe>Johanna Agthe, Karin Strauß: Waffen aus Zentral-Afrika. Dezernat für Kultur und Freizeit der Stadt Frankfurt am Main, Museum für Völkerkunde, Frankfurt, 1985. ISBN 3-88270-354-7, S. 121 (Abb. 109) u. 303</ref><ref name=spring1>Christopher Spring: African Arms and Armour. British Museum Press, London 1993, ISBN 0-7141-2508-3, S. 89 f.</ref><ref name=visona>Monica Blackmun Visonà et al.: A History of Art in Africa. Pearson/Prentice Hall, 2003. ISBN 0131833561, S. 399 (Google-Digitalisat)</ref> Nach der Tradition der Kuba wird es von jedem Mann in der Öffentlichkeit mitgeführt.<ref name=spring1/> Das Ikul besteht aus einer zumeist blattförmigen Klinge aus Eisen oder Kupfer und einem Griff aus Holz mit einem runden Knauf und etwaigen Metalleinlagen. Die Klinge besitzt oft einen ausgeprägten Mittelgrat und kann mit kerbenartigen Gravuren und Linien verziert sein.
Wie für andere Waffen der Kuba wurden auch vom Ikul Nachbildungen aus Holz angefertigt.<ref name=kriger1>Colleen E. Kriger: Pride of Men. Ironworking in 19th Century West Central Africa. Heinemann [u. a.], Portsmouth, NH [u. a.] 1999, ISBN 0-85255-682-9, S. 170. (Google-Digitalisat; Internet Archive)</ref><ref name=spring1/> Die Ikul variieren im Detail und in der Länge; durchschnittlich sind sie 35 cm lang.<ref name=kriger2>Colleen E. Kriger: Pride of Men. Ironworking in 19th Century West Central Africa. Heinemann [u. a.], Portsmouth, NH [u. a.] 1999, ISBN 0-85255-682-9, S. 172. (Google-Digitalisat; Internet Archive)</ref><ref name=spring1/> Die drei Hauptvarianten sind ikulintey, ikulimbaang und ikulikal.<ref>Joseph Cornet: "Art Royal Kuba.", Verlag Edizioni Sipiel, 1982, S. 304 [1]</ref> Dabei ist ikulintey die Variante aus Holz.<ref name=spring1/> Die Klingen der ikulimbaang sind vielfach mit einer oder mehreren kreisförmigen Einlagen aus Kupfer oder Messing mit Durchbrechungen verziert.<ref name="Zirngibl">Manfred A. Zirngibl, Alexander Kubetz: panga na visu. Kurzwaffen, geschmiedete Kultgegenstände und Schilde aus Afrika. HePeLo-Verlag, Riedlhütte 2009, ISBN 978-3-9811254-2-9. S. 311</ref> Im Gegensatz zum Ikul ist der Knauf nicht flach, die Klinge ist im Mittelteil schmaler.<ref>Gustaaf Verswijver, Roger Asselberghs, Els De Parmenaer: Treasures from the Africa-Museum, Tervuren, Königliches Museum für Zentral-Afrika, 1995 S. 341 [2]</ref>
Nach der Überlieferung der Kuba geht die Einführung des Ikul auf König Shyaam aMbul aNgoong im siebzehnten Jahrhundert zurück, der nach einer langen Kriegsperiode das Wurfeisen Shongo verboten haben soll und das Ikul als Friedenssymbol konstituierte.<ref name=spring1/><ref name=spring2>Christopher Spring: African Arms and Armour. British Museum Press, London 1993, ISBN 0-7141-2508-3, S. 68</ref><ref>Werner Fischer, Manfred A. Zirngibl: Afrikanische Waffen. Passau, Prinz-Verlag 1978. ISBN 3-9800212-0-3. S. 148–279.</ref>
Fotogalerie
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Ikul aus Holz hergestellt.
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Ikul.
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Ikul der Kuba-Föderation.
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Ikul von Brooklyn Museum.
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Ikul-Messer.
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
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| category:
| FEHLER: Ohne Category: angeben!}}}}Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Kuba knives, Ikula, bei Hamill Gallery (englisch)
- Foto von mehreren Kuba knives bei Spearcollector (englisch)