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Hünzingen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hünzingen
Stadt Walsrode
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(486)&title=H%C3%BCnzingen 52° 54′ N, 9° 35′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(486) 52° 53′ 51″ N, 9° 35′ 26″ O
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Höhe: 57 (57–64) m
Fläche: 6,24 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Hünzingen, Gemeinde Walsrode. In: GEOindex. Abgerufen im August 2025.</ref>
Einwohner: 486 (17. Jan. 2019)<ref>Nahverkehrsplan Heidekreis 2015–2019. (PDF; 10,2 MB) S. 124, abgerufen im September 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 29664
Vorwahl: 05161
Lage von Hünzingen in Niedersachsen

Hünzingen ist ein Stadtteil von Walsrode im Landkreis Heidekreis, Niedersachsen.

Geografie

Das Dorf liegt nördlich des Hauptortes Walsrode in der Lüneburger Heide. Es besteht aus drei Siedlungsteilen, nämlich Hünzingen-Dorf, Hünzingen-Kolonie und Dreikronen. Durch den Ort verläuft die L 161.

Durch Hünzingen fließt der Rieselbach, welcher auch durch den Vogelpark Walsrode fließt und in die Böhme mündet.

In Hünzingen gibt es keine Straßenbezeichnungen, sondern nur Hausnummern, nach denen sich Einwohner, Postboten, Lieferanten und Besucher orientieren müssen.

Geschichte

Am 17. September 1843 leitete der für das Amt Rethem zuständige gehende Förster und Gogrefe August Ruschenbusch (1783–1874) aus Fulde (Walsrode) die Jagd auf den letzten großen Wolf bei Dreikronen und erhielt eine Prämie von 50 Talern dafür.<ref>Archiv für Landes- und Volkskunde von Niedersachsen, Veröffentlichungen, Bd. 3, hrsg. von Kurt Brüning, Druck und Verlag von Gerhard Stalling, Oldenburg 1942, S. 314.</ref>

Am 1. März 1974 wurde Hünzingen im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen in die Stadt Walsrode eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 225.</ref>

Politik

Ortsvorsteherin ist zurzeit Andrea Bergmann.<ref>Stand: Dezember 2012.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

siehe Liste der Baudenkmale in Walsrode (Außenbezirke)#Hünzingen

Datei:Hünzingen 2018-07-09 - 7.jpg
Herrenhaus

Literatur

  • Dieter Brosius: Kettenburg und Hünzingen. In: Rittergüter der Lüneburger Landschaft. Wallstein Verlag, Göttingen 2015, ISBN 978-3-8353-1680-5, S. 278–283.

Weblinks

Commons: Hünzingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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