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Höven

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Höven
Ortsgemeinde Wardenburg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(162)&title=H%C3%B6ven 53° 2′ N, 8° 14′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(162) 53° 2′ 2″ N, 8° 13′ 51″ O
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Höhe: 9 (9–14) m
Einwohner: 162 (31. Dez. 2024)<ref name="Wardenburg" />
Postleitzahl: 26203
Vorwahl: 04407
Lage von Höven in Niedersachsen
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Datei:Dorgelo Wappen 100 5.png
Das Wappen des Adelsgeschlechts von Dorgelo, zugleich Wappen des Dorfs Höven

Das Dorf Höven ist ein Ortsteil der Gemeinde Wardenburg im Landkreis Oldenburg.

Geographie

Der Ort befindet sich zwischen dem Fluss Hunte, dem Barneführer Holz im Osten und der Autobahn 29 im Westen.

Geschichte

Um 1390 wird ein Haus „ton Hoeven“ im Besitz der Knappen von Porsenberg bezeugt. Die erste urkundliche Erwähnung ist aus dem Jahre 1435, in der das Got Hoeven erwähnt wird.<ref name="Fischbeck" /> Im Jahr 1579 besaß eine Familie von Rahden das Gut Höven.<ref>Ludwig Kohli: Handbuch einer historisch-statistisch-geographischen Beschreibung des Herzogthums Oldenburg sammt der Erbherrschaft Jever und der beiden Fürstenthümer Lübeck und Birkenfeld. Bremen 1825. S. 26</ref> Durch Einheirat wurde 1678 Johann Röttger von Dorgelo Besitzer des Gutes Höven.<ref>Carl Heinrich Nieberding: Geschichte des ehemaligen Niederstifts Münster. Zweiter Band. Vechta 1842 S. 447</ref> Der preußische Oberst Ludwig Heinrich Freiherr von Lützow erbte nach dem Tod seines Onkels mütterlicherseits, August Wilhelm Anton von Dorgelo, im Jahr 1855 das Gut unter der Auflage, sich in Zukunft „von Dorgelo“ zu nennen. Ludwig von Lützow genannt von Dorgelo verkaufte 1864 Gut Höven. Seitdem ist das ehemalige Gut ein von Bürgerlichen betriebener Bauernhof.<ref>Jan Derk Dorgelo: The Genealogical History of the Family Dorgelo (PDF; 306 kB). 2003. S. 11f.</ref>

In der unmittelbaren Umgebung des Gutes siedelten sich Bauern an, wodurch die Bauerschaft Höven entstand, die bis heute das Wappen derer von Dorgelo als Dorfwappen führt. Im 19. Jahrhundert hatte das Dorf 150 Einwohner.<ref>Oldenburgischer Staats–Kalender auf das Schaltjahr Christi 1848. Schulzesche Buchhandlung, Oldenburg, 1848. S. 204.</ref>

Im Jahr 2009 hatte Höven etwa 190 Einwohner und einen landwirtschaftlichen Betrieb, nachdem es in den 1970er Jahren noch 13 Bauernhöfe gegeben hatte.

Wirtschaft und Infrastruktur

Der Ort verfügt über zwei Reithallen und eine Grundschule sowie einen 1919 gegründeten Reiterverein.<ref name="Fischbeck" /><ref>Höven und seine ländliche Struktur.. und Reiten: Reiterdorf Höven. In: Bürgerverein Höven: Die Seiten für Höven!, abgerufen am 20. Juni 2023.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Zu den Sehenswürdigkeiten Hövens gehört das Grabmal des Adam Levin von Dorgelo (1733–1824).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.. 4K-produktion (Video) 2008</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Fischbeck">

Dietrich Fischbeck: Vom Bauernjungen zum Volksbürgermeister. Fünf Generationen Fischbeck in der Gemeinde Wardenburg. Wardenburg 1990.</ref>

<ref name="Wardenburg">Einwohnerzahlen. Gemeinde Wardenburg, abgerufen am 2. November 2025.</ref> </references>

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