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Barneführer Holz und Schreensmoor

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Barneführer Holz und Schreensmoor
Datei:Barneführer Holz und Schreensmoor - 03.JPG
Lage Südlich von Oldenburg, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
Fläche 238 ha
Kennung NSG WE 240
WDPA-ID 318166
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
Geographische Lage 53° 1′ N, 8° 16′ OKoordinaten: 53° 0′ 53″ N, 8° 15′ 45″ O
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Barneführer Holz und Schreensmoor (Niedersachsen)
Barneführer Holz und Schreensmoor (Niedersachsen)
Meereshöhe von 7 m bis 18 m
Einrichtungsdatum 5. April 2003
Verwaltung NLWKN

Das Barneführer Holz und Schreensmoor ist ein Naturschutzgebiet in den niedersächsischen Gemeinden Hatten, Wardenburg und Großenkneten im Landkreis Oldenburg. Der Name des Waldes („Holz“) verweist darauf, dass dieser bereits zu einer Zeit existierte, als das Adelsgeschlecht der Bernefuer Herren- und Eigentumsrechte im Gebiet um Wardenburg ausübte, was seit dem 14. Jahrhundert der Fall war.

Allgemeines

Das Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG WE 240 ist etwa 238 Hektar groß. Es ist fast vollständig Bestandteil des FFH-Gebiets „Mittlere und Untere Hunte (mit Barneführer Holz und Schreensmoor)“. Das Naturschutzgebiet ist zu einem großen Teil vom Landschaftsschutzgebiet „Mittlere Hunte“ umgeben. Im Südosten grenzt das Naturschutzgebiet an das Landschaftsschutzgebiet „Staatsforst Alt-Osenberge, Wunderhorn, Oldenburger Sand, Tannersand mit Randgebieten“, nach Westen an das im November 2019 ausgewiesene Naturschutzgebiet „Mittlere Hunte“. Der Bereich der Hunte ging dabei im Naturschutzgebiet „Mittlere Hunte“ auf, wodurch das Naturschutzgebiet von ursprünglich 251 Hektar auf 238 Hektar verkleinert wurde. Das Gebiet steht seit dem 5. April 2003 unter Naturschutz. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Oldenburg.

Beschreibung

Datei:Hunte-Altarm im Barneführerholz.jpg
Altarm der Hunte im Barneführer Holz

Das Schutzgebiet liegt im Talraum der Hunte zwischen Huntlosen und Sandkrug. Es beinhaltet u. a. naturnahe Waldgebiete, darunter Auwälder wie Erlen-Eschen-Auwald und Hartholzauwald, Sumpfgebiete und Feuchtwiesen. Das Naturschutzgebiet wird forst- und landwirtschaftlich genutzt.

Bei der Forsthütte im Naturschutzgebiet steht eine in den 1840er-Jahren gepflanzte Douglasie.<ref>John Booth: Drei historische Douglasfichten in Deutschland, „Der Oldenburger Baum“. In: Die Einführung ausländischer Holzarten in die preussischen Staatsforsten unter Bismarck und anderes, Springer, Berlin 1903, S. 43–45, Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D~IA%3Ddieeinfhrungaus00bootgoog~MDZ%3D%0A~SZ%3Dn60~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D</ref><ref>Christian Korte: Kleinod im Barneführer Holz behutsam entwickeln, Nordwest-Zeitung, 14. Oktober 2013. Abgerufen am 10. Juli 2014.</ref><ref>Naturdenkmal mit unzähligen Nadeln, Kreiszeitung, 21. Oktober 2010. Abgerufen am 10. Juli 2014.</ref> Die 2000 als Naturdenkmal ausgewiesene Douglasie gilt als eine der ältesten in Deutschland.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die älteste Douglasie des europäischen Festlandes (Memento vom 14. Juli 2014 im Internet Archive), Hatten Touristik.</ref><ref>Mona Stephan: Die Älteste Douglasie Europas, Weser-Kurier, 15. Oktober 2010. Abgerufen am 28. August 2018.</ref><ref>Douglasie soll vom Namensgeber stammen, Nordwest-Zeitung, 24. Juni 2008. Abgerufen am 8. September 2022.</ref>

Durch das Naturschutzgebiet verlaufen mehrere Forst- und Wanderwege. Es dient auch der Naherholung.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Naturschutzgebiet
Naturschutzgebiet
Wappen Landkreis Oldenburg
Wappen Landkreis Oldenburg

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