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Hyle

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Hyle (Vorlage:GrcS im Sinne von ‚Rohstoff‘,<ref>Gotthard Strohmaier: Avicenna. Beck, München 1999, ISBN 3-406-41946-1, S. 66.</ref> ‚Stoff‘ oder ‚Materie‘) taucht als philosophischer Begriff unter anderem im Kontext der aristotelischen Physik und Metaphysik auf, wo es innerhalb des Begriffspaares Form und Stoff verwendet wird. Hyle ist dort das erste Zugrundeliegende bar aller Bestimmung<ref>Werner Marx: Einführung in Aristoteles’ Theorie vom Seienden. Freiburg i. Br. 1972, S. 40.</ref>, die formbare Materie, das Material, der Urstoff, der durch die technē, d. h. die menschliche Arbeit, eine bestimmte Gestalt annimmt. Im früheren Wortgebrauch Homers bezeichnet der altgriechische Ausdruck Holz, Gehölz oder Wald.<ref>Vgl. etwa Max Jammer: Concepts of Mass in Classical and Modern Physics. Courier Dover Publications, New York 1997, ISBN 0-486-29998-8, S. 19.</ref>

Das Adjektiv hyletisch („stofflich, materiell“) wird z. B. in der Phänomenologie zur Beschreibung von grundlegenden Eigenschaften eines Begriffes verwendet.

Literatur

  • Heinz Happ: Hyle. Studien zum aristotelischen Materiebegriff. Walter de Gruyter, Berlin/New York 1971 (Zugleich Habilitationsschrift Tübingen).

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

pl:Pierwiastki greckie