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Hunsrück (Kellerwald)

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Hunsrück (Kellerwald)
Blick vom Kellerwaldturm zum Hunsrück
Blick vom Kellerwaldturm zum Hunsrück
Höhe 635,9 m ü. NHN <ref name="BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref>
Lage bei Jesberg; Schwalm-Eder-Kreis und Landkreis Waldeck-Frankenberg; Hessen (Deutschland)
Gebirge Kellerwald
Dominanz 0,92 km → Wüstegarten
Schartenhöhe 22 m
Koordinaten 51° 1′ 35″ N, 9° 6′ 4″ OKoordinaten: 51° 1′ 35″ N, 9° 6′ 4″ O
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Topo-Karte LAGIS Hessen

Der Hunsrück im Kellerwald ist ein 635,9 m ü. NHN<ref name="BFN-Karten" /> hoher, nördlicher Nebengipfel des Berges Wüstegarten im Bergkamm Hoher Keller im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis und Landkreis Waldeck-Frankenberg. Er ist die höchste Erhebung der Gemeinde Bad Zwesten.

Geographie

Lage

Der Hunsrück liegt im Südosten von Kellerwald und Naturpark Kellerwald-Edersee. Er erhebt sich etwa 1,6 km (Luftlinie) nordöstlich vom Wüstegarten mit Gipfellage auf der Gemeindegrenze des nordöstlich gelegenen Bad Zwesten und des südöstlich liegenden Jesberg (beide im Schwalm-Eder-Kreis). Bis auf die westlichen und nordwestlichen Hochlagen des Berges reichen die Gemeinde- und Stadtgebiete des westlich befindlichen Haina mit den Ortsteilen Fischbach und Haddenberg sowie des nördlich gelegenen Bad Wildungen mit dem Ortsteil Bergfreiheit (alle im Landkreis Waldeck-Frankenberg).

In Richtung Norden und Nordosten fällt die Landschaft auch über die dortige Sauklippe (584,4 m) zum Tal der Urff, nach Osten zur Schwalm und nach Südosten zur Gilsa ab. Urff und Gilsa münden nicht weit voneinander entfernt rund 7,5 km (Luftlinie) östlich des Berges in die Schwalm. Auf seiner Ostflanke entspringen der kleine Totengraben als linker Quellbach des Gilsa-Zuflusses Koppbach und der Gilsa-Zufluss Michelbach I.

Naturräumliche Zuordnung

Der Hunsrück bildet zusammen mit dem Wüstegarten (675,3 m; Südwesten) und der Sauklippe (584,4 m; Nordosten) den Bergkamm „Keller“ (auch „Hoher Keller“ genannt). Dieser gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Westhessisches Berg- und Senkenland (Nr. 34), in der Haupteinheit Kellerwald (344) und in der Untereinheit Hoher Kellerwald (344.0) zum Naturraum Jeust und Keller (344.00).<ref name="BfL-111" />

Schutzgebiete

Auf dem mit Laubhölzern bewaldeten Hunsrück befinden sich Teile des Vogelschutzgebiets Kellerwald (VSG-Nr. 4920-401; 263,9949 km² groß) und solche des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets „Hoher Keller“ (FFH-Nr. 4920-304; 14,943 km²).<ref name="BFN-Karten" />

Wandern

Über den Hunsrück verläuft ein Abschnitt des Kellerwaldsteigs (156 km langer Wanderweg im Naturpark Kellerwald-Edersee). Nahe an den Berg heran führen solche von Studentenpfad (252 km langer Wanderweg, der von Göttingen über Kassel nach Gießen führt) und Lulluspfad (184 km langer Fernwanderweg, der den Edersee mit dem Rennsteig verbindet).

Einzelnachweise

<references> <ref name="BfL-111">Martin Bürgener: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 111 Arolsen. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1963. → Online-Karte (PDF; 4,1 MB)</ref> </references>