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Großer Hundstod

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Hundstod)

Vorlage:Infobox Berg

Der Große Hundstod, manchmal auch einfach nur Hundstod, ist mit einer Höhe von 2594<ref name="kuehnhauser2009" /><ref name="amap">Vorlage:Internetquelle</ref> beziehungsweise 2593 Metern<ref name="av-karte" /><ref name="peakbagger">Vorlage:Peakbagger</ref> einer der Hauptgipfel des Steinernen Meers in den Berchtesgadener Alpen und liegt auf der Grenze zwischen Deutschland und Österreich (Bayern/Land Salzburg).

Der Name des Berges bezieht sich auf die Watzmannsage, in der die Hunde des Watzmann vom Hundstod herabstürzen.<ref name="Bechstein">Vorlage:Literatur</ref>

Lage

Der Große Hundstod zählt zu den höheren Bergen in den Berchtesgadener Alpen und liegt südlich von Hochkalter und Watzmann im Berchtesgadener Land. Er steht als dominanter Felskopf über der Südflanke des Steinernen Meeres, wie man es vom Pinzgau bei Zell am See sieht, und am Ende des Dießbachstausee (Dießbach zur Saalach).

Vom Gipfel bietet sich an schönen Tagen ein umfassendes Panorama: im Nordosten der Hohe Göll, im Osten die Teufelshörner, im Südosten der Hochkönig und das übrige Steinerne Meer, im Süden das Zeller Becken und die Hohen Tauern, im Westen die Loferer Steinberge und das Kaisergebirge sowie im Norden der Hochkalter und der Watzmann.

Kleiner Hundstod

Etwa 0,7 km südwestlich des Gipfels befindet sich der komplett in Österreich liegende Kleine Hundstod Vorlage:Coordinate.<ref name="av-karte" /> Er ist Vorlage:Höhe hoch und vom Großen Hundstod durch die Vorlage:Höhe hohe Hundstodscharte getrennt.<ref name="kuehnhauser2009" />

Hundstodgatterl

Etwa 0,8 km östlich des Gipfels befindet sich das Vorlage:Höhe Hundstodgatterl Vorlage:Coordinate.<ref name="av-karte" /> Dieses ist der Gebirgspass zwischen Großem Hundstod und dem Vorlage:Höhe hohen Schneiber.<ref name="av-karte" /> Dieser Pass ermöglicht den Übergang zwischen Steinernem Meer und Wimbachtal.

Besteigung

Auf den Großen Hundstod gibt es für trittsichere und schwindelfreie Bergwanderer einen markierten Weg, der vom Ingolstädter Haus durch die steile Südflanke über Schrofen und Geröll in einer guten Stunde zum Gipfel führt. Das Ingolstädter Haus wird folgendermaßen erreicht: Entweder vom Salzburger Saalachtal bei Pürzlbach über den Dießbachstausee (in ca. 4 Stunden), von St. Bartholomä am Königssee über das Kärlingerhaus (in ca. 6 Stunden) oder von Ramsau bei Berchtesgaden über die Wimbachgrieshütte und das Hundstodgatterl (in ca. 6 Stunden).

Des Weiteren verzeichnet die Alpenvereinskarte einen Aufstieg von Südosten her. Davon abgesehen bieten sich noch weitere Aufstiegsmöglichkeiten an, die jedoch allesamt große alpine Erfahrung, meist sogar Kletterei und gute Ortskenntnisse erfordern, so zum Beispiel weglos durch die Nordflanke (leichte Kletterei, Zugang aus der Scharte zwischen Hundstodkendlkopf und Großem Hundstod). An der West- und Ostseite des Großen Hundstods gibt es Kletterrouten bis in extreme Schwierigkeitsgrade.

Der Alpinist Joseph Kyselak berichtet von seiner Besteigung des Hundskopftods im Jahr 1825. Er ging vom Königssee über die Sausteig ins Steinerne Meer und die Weisbachwand nach Saalfelden hinab:

Vorlage:Zitat

Siehe auch

Weblinks

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Einzelnachweise

<references> <ref name="av-karte"> Alpenvereinskarte Bayrische Alpen. Nationalpark Berchtesgaden – Watzmann. BY21. Ausgabe 2010. Maßstab 1:25:000. </ref> <ref name="kuehnhauser2009"> Vorlage:Literatur </ref> </references>