Humboldt-Gymnasium (Gifhorn)
| Humboldt-Gymnasium | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Haupteingang des Humboldt-Gymnasiums | ||||||
| Schulform | Gymnasium | |||||
| Gründung | 1979 | |||||
| Adresse | Fritz-Reuter-Straße 1 38518 Gifhorn | |||||
| Ort | Gifhorn | |||||
| Land | Niedersachsen | |||||
| Staat | Deutschland | |||||
| Koordinaten | 52° 29′ 11″ N, 10° 31′ 46″ O
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| Träger | Landkreis Gifhorn | |||||
| Schüler | 1209 (Stand September 2023) | |||||
| Lehrkräfte | 108 (Stand März 2023) | |||||
| Leitung | Brigitte Gorke<ref name="Schulleitung">Schulleitung und Koordinatorenteam. In: www.humboldtgymnasium.de. Abgerufen am 15. Juli 2023.</ref> | |||||
| Website | humboldtgymnasium.de | |||||
Das Humboldt-Gymnasium ist ein Gymnasium in Gifhorn, Niedersachsen.
Geschichte
Das Humboldt-Gymnasium gibt es unter diesem Namen seit 1981 als Schule des Landkreises in Gifhorn. Im Jahr 1950 wurde das erstes Gymnasium in Gifhorn gegründet, das 1969 den Namen Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) bekam. Nach provisorischen Schulräumen, unter anderem im Schützensaal und der Kauertschen Villa, zog das Gymnasium in die ehemalige Präparandenanstalt in der damaligen Lindenstraße (heute Konrad-Adenauer-Straße). 1969 erfolgte aufgrund steigender Schülerzahlen der Bau eines zweiten Standorts auf dem Katzenberg, das den Namen OHG II erhielt. Der Ursprungsstandort in der Lindenstraße war das OHG I. Die Schule hatte für beide Standorte eine gemeinsame Schulleitung.
Als die Schülerzahlen weiter anwuchsen, wurde 1979 beschlossen, das OHG zu teilen. Während der Standort auf dem Katzenberg (OHG II) den Namen OHG behielt, tauschte der Standort in der Lindenstraße (OHG I) das Gebäude mit der damaligen Fritz-Reuter-Realschule in der Fritz-Reuter-Straße und wurde zunächst Gymnasium II genannt. Zwei Jahre später entschied man sich für den Namen Humboldt-Gymnasium. Es handelte sich also nicht um eine Neugründung, sondern um eine Teilung des früheren OHG in fortan zwei selbstständige Gymnasien, die eine gemeinsame Geschichte von 1950 bis 1979 verbindet. Im Frühjahr 1998 erhielt das Humboldt-Gymnasium den offiziellen Titel Europaschule.
Im Jahr 1994 wurde die Grundfläche des Gebäudes durch den Anbau des Westflügels auf etwa 5000 m² vergrößert. 2011 erfolgte dann der Bau einer neuen Pausenhalle. Im Mai 2003 besuchten knapp 1100 Schüler und über 80 Lehrkräfte das Gymnasium. Von 2003 bis 2011 wuchs die Anzahl der Lehrkräfte auf 97 an.
Seit 2007 erringt das Humboldt-Gymnasium jährlich den Titel Umweltschule in Europa.
Schulleiter
- 1979–1996: Anton Pumpe
- 1996–2013: Michael Weiß
- seit 2013: Brigitte Gorke
Besonderes
Im Jahr 2009 errang eine Schülerdelegation bei dem Youtube-Wettbewerb „361 Grad Toleranz“ den ersten Platz. Als Preis war ein Konzert der Musikgruppe Silbermond ausgeschrieben. Dieses Konzert fand im November 2009 in der Sporthalle des Humboldt-Gymnasiums statt.<ref>Silbermond spielt im Humboldt-Gymnasium. In: Braunschweiger Zeitung. 4. November 2009, abgerufen am 23. Januar 2026.</ref>
Seit mehreren Jahren organisiert das Humboldt-Gymnasium sogenannte Eurocamps. Dabei werden Schülerdelegationen aus Bulgarien und Polen empfangen. Diese mehrwöchigen Aktionen dienen dem kulturellen Austausch. Des Weiteren steht jedes Camp unter einem Motto, zu dem Vorträge ausgearbeitet werden. Der Gegenbesuch der deutschen Delegation erfolgt jeweils im selben Jahr.
Bekannte Schüler
- Armin Baumgarten (* 1967), Maler und Bildhauer
- Wolf-Christian Ulrich (* 1975), Journalist und Fernsehmoderator
- Thordies Hanisch (* 1979), Abitur 2000, Politikerin (SPD), Mitglied des Niedersächsischen Landtages
- Lena Düpont (* 1986), Politikerin (CDU), Mitglied des Europäischen Parlaments
- Fabian Klos (* 1987), Fußballspieler
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
<references />