Hugo von Matuschka-Greiffenclau
Hugo Julius Franz Gustav Arthur Graf von Matuschka, Freiherr von Toppolczan und Spaetgen, ab 1862 zusätzlich Freiherr von Greiffenclau, genannt Graf Matuschka-Greiffenclau (* 12. Februar 1822 auf Schloss Kupferberg in Kupferberg im Riesengebirge, Provinz Schlesien; † 12. Februar 1898 in Wiesbaden) war Weingutsbesitzer zu Vollrads und Politiker.
Familie
Er war der Sohn des Gustav Graf von Matuschka-Toppolczan (1793–1868) und der Julie Freiin von Hoverden-Plencken (1788–1849). Matuschka heiratete am 22. April 1846 in Hirschberg im Riesengebirge Sophia Reichsfreiin von Greiffenclau (* 21. November 1824 in Prag; † 3. Februar 1909 in Wiesbaden), die Tochter von Aloys Philipp Carl Freiherr von Greiffenclau zu Vollrads (1778–1825) und der Elisabeth von Nostitz-Rieneck (1799–1884).<ref name="www.welt-der-wappen.de">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Heraldik: Photos von Wappen in architektonischem Zusammenhang, Dokumentation und Datenbank.] welt-der-wappen.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. Juli 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Sophia war Fideikommissherrin auf Vollrads im Rheingau und ab 1860 die Letzte ihres Geschlechts. Deshalb erhielt Matuschka am 27. September 1862 in Potsdam die königlich preußische Genehmigung zur Namen- und Wappenvereinigung mit denen der Freiherren von Greiffenclau.<ref>Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon. Band VIII, Band 113 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, Christoph Franke, Walter von Hueck, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1997, ISBN 3-7980-0813-2, S. 321.</ref> Seine Schwester Clara war mit dem Gutsbesitzer auf Girbirgsdorf bei Görlitz, Oberstleutnant Karl von L`Estocq verheiratet.<ref>U. a.: Nachrichten aus der Lausitz 1845–1846. Erstes Stück, In: Ernst Tillich (Hrsg.): Neues Lausitzisches Magazin. 23. Band, Erstes Heft, Hrsg. Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften, G. Heinze & Comp., Görlitz 1846, S. 2.</ref><ref>Und: Der erste Vereinigte Preußische Landtag in Berlin 1847. Der vollständigen Verhandlungen erste Abtheilung. Erstes Heft, Eduard Hänel Verlag Karl Reimarus, Berlin 1847, S. 738.</ref> Dieser war der Sohn des Anton Wilhelm von L’Estocq.
Leben
Matuschka war königlich preußischer Kammerherr sowie Guts- und Weingutsbesitzer zu Vollrads (heute Ortsteil von Oestrich-Winkel), wohnhaft auf Schloss Vollrads. Von 1875 bis 1886 war er Vorsitzender des Kommunallandtags des Regierungsbezirks Wiesbaden. Am 24. Oktober 1879 wurde er zusammen mit Karl Lotichius (1819–1892) als erstes Mitglied aus Nassau ins Preußische Herrenhauses auf Lebenszeit berufen. Er beteiligte sich an der Arbeit des Hauses in verschiedenen Kommissionen.<ref>Hermann Crüger: Chronik des Preussischen Herrenhauses. Ein Gedenkbuch. Selbstverlag, Berlin 1885, S. 184. (Auszug)</ref>
Literatur
- Jürgen Kocka, Wolfgang Neugebauer, Hartwin Spenkuch: Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38 (= Acta Borussica. Neue Folge, Band 7: 8. Januar 1879 bis 19. März 1890). Hrsg.: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Georg Olms Verlag, Hildesheim / Zürich / New York 1999, ISBN 3-487-11004-0, S. 427.
- Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 256.
- Nassauische Parlamentarier. Teil 2: Barbara Burkardt, Manfred Pult: Der Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden 1868–1933 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau. Bd. 71 = Vorgeschichte und Geschichte des Parlamentarismus in Hessen. Bd. 17). Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 2003, ISBN 3-930221-11-X, Nr. 233.
Weblinks
- Matuschka Freiherr von Greiffenclau, Freiherr von Toppolczan und Spaetgen, Hugo Julius Franz Gustav Arthur Graf von. Hessische Biografie. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
- Ahnenliste 1, Hrsg. Rootsweb
- Ahnenliste 2, Hrsg. Rootsweb
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Matuschka-Greiffenclau, Hugo von |
| ALTERNATIVNAMEN | Matuschka, Hugo Graf von; Matuschka Freiherr von Greiffenclau, Hugo Graf von |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Weingutsbesitzer und Politiker |
| GEBURTSDATUM | 12. Februar 1822 |
| GEBURTSORT | Schloss Kupferberg, Riesengebirge, Provinz Schlesien |
| STERBEDATUM | 12. Februar 1898 |
| STERBEORT | Wiesbaden |
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Mitglied des Preußischen Herrenhauses
- Politiker (19. Jahrhundert)
- Person (Rheingau)
- Person (Oestrich-Winkel)
- Titulargraf
- Freiherr
- Familienmitglied des Adelsgeschlechts Matuschka
- Greiffenclau
- Deutscher
- Geboren 1822
- Gestorben 1898
- Mann