Hug Schapler
Hug Schapler (Huge Scheppel) ist eine von vier Prosaübertragungen französischer Chansons de geste, die im Umfeld von Elisabeth von Lothringen entstanden sind. Die einzige überlieferte Handschrift entstand um 1455. Der spätmittelalterliche Prosaroman enthält die sagenhafte Geschichte Hugo Capets, des Gründers der Kapetingerdynastie, der als Metzgers-Nachkomme auftritt und schließlich durch Tapferkeit den Königsthron erwirbt. Der frühneuhochdeutsche „Hug Schapler“ erschien 1500 erstmals in Straßburg im Druck.
Inhalt
Hug Schapler, der Sohn eines Adeligen und einer Metzgerstochter, hat nach dem Tod seines Vaters dessen Vermögen durch Feste und Turniere verschwendet. Er sucht daraufhin den Bruder seiner Mutter, einen Metzger, in Paris auf. Symont unterstützt Hug finanziell und kümmert sich um seine angemessene Ausstattung. Hug unternimmt eine Abenteuerfahrt, auf der er sich als vorbildlicher Ritter beweist. Bei den adligen Frauen ist er sehr beliebt und zeugt im Rahmen seiner Fahrt zehn Söhne. Zur gleichen Zeit wird Ludwig, der König und Sohn Karls des Großen, von Verrätern vergiftet. Savari, einer der Verräter, beabsichtigt Ludwigs Tochter zu heiraten, denn er will selbst König werden. Hug kehrt nach Paris zurück und verhindert die Hochzeit, indem er Savarie tötet. Sein Bruder, Graf Friedrich, kann jedoch entkommen. Es kommt zum Krieg zwischen Friedrich und Hug, der diesen zusammen mit seinen zehn unehelichen Söhnen für sich entscheiden kann. Seine Tapferkeit und Schönheit beeindrucken die Witwe des Königs und deren Tochter Marie. Hug wird zum Herzog von Orléans ernannt und heiratet Marie. Friedrich gelingt es, Hugs Ehefrau während seiner Krönungsfeier zu entführen. Hug kann sie befreien und lässt den Verräter hinrichten. Hug regiert nun ohne Störungen und sorgt mit Marie für mehrere männliche Nachkommen, die die Dynastie sichern.
Überlieferung
Der „Hug Schapel“ ist in einer Handschrift, die heute in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg liegt, überliefert. Der Codex 12 in scrinio enthält außerdem die einzige Handschrift der Königin Sibille. Im Jahr 1500 wird der Prosaroman in Straßburg bei Johann Grüninger als Inkunabel gedruckt. Dort entstehen 1508 und 1537 noch zwei weitere Drucke. Im 16. Jahrhundert sind darüber hinaus noch zwei Drucke bekannt, die in Frankfurt am Main hergestellt wurden. Im 17. Jahrhundert werden vier weitere Auflagen in Leipzig und Nürnberg hergestellt.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
Literatur
Editionen
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Sekundärliteratur (Auswahl)
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Siehe auch
Einzelnachweise
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