Huber-k-Schätzer
Der Huber-k-Schätzer ist eine spezielle Schätzfunktion für M-Schätzer (Robuste Schätzverfahren). Er wird verwendet, um den Lageparameter einer normalverteilten Grundgesamtheit zu schätzen. Er wurde 1963 vom Schweizer Mathematiker Peter J. Huber entwickelt.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>
| <math>\rho(z)</math> | <math>\psi(z)</math> |
|---|---|
| <math>
\rho(z)_H = \begin{cases} \frac{1}{2}z^2 & |z| \leq{} k \\ k|z| - \frac{1}{2}k^2 & |z| > k \end{cases} </math> |
<math>
\psi(z)_H = \begin{cases} z & |z| \leq{} k \\ k \operatorname{sgn}(z) & |z| > k \end{cases} </math> |
Die Idee dahinter ist, dass große Werte, die als Ausreißer angesehen werden, ab einer bestimmt Größe <math>k</math> keinen quadratischen Einfluss mehr haben sollen.
<math>k</math> ist eine sogenannte Tuning-Konstante. Der gebräuchlichste Wert ist <math>k=1{,}28</math>, was dem 0,9-Quantil der Standardnormalverteilung entspricht.
Literatur
Einzelnachweise
<references />