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Huber-k-Schätzer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Huber k rho function.svg
Verlauf der ρ-Funktion des Huber-k-Schätzers für k=1,28

Der Huber-k-Schätzer ist eine spezielle Schätzfunktion für M-Schätzer (Robuste Schätzverfahren). Er wird verwendet, um den Lageparameter einer normalverteilten Grundgesamtheit zu schätzen. Er wurde 1963 vom Schweizer Mathematiker Peter J. Huber entwickelt.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

<math>\rho(z)</math> <math>\psi(z)</math>
<math>

\rho(z)_H = \begin{cases} \frac{1}{2}z^2 & |z| \leq{} k \\ k|z| - \frac{1}{2}k^2 & |z| > k \end{cases} </math>

<math>

\psi(z)_H = \begin{cases} z & |z| \leq{} k \\ k \operatorname{sgn}(z) & |z| > k \end{cases} </math>

Die Idee dahinter ist, dass große Werte, die als Ausreißer angesehen werden, ab einer bestimmt Größe <math>k</math> keinen quadratischen Einfluss mehr haben sollen.

<math>k</math> ist eine sogenannte Tuning-Konstante. Der gebräuchlichste Wert ist <math>k=1{,}28</math>, was dem 0,9-Quantil der Standardnormalverteilung entspricht.

Literatur

Einzelnachweise

<references />