Houston (Pornodarstellerin)
Houston (eigentlich Kimberly Halsey;<ref>Diana Falzone: Porn stars warn celebs with sex tapes: Get out of adult industry while you still can. Fox News, 25. März 2015, abgerufen am 16. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> * 24. März 1969 in Long Beach, Kalifornien) ist eine ehemalige US-amerikanische Pornodarstellerin.
Leben
Frühe Jahre
Die Enkelin des Disney-Animators Clair Weeks wuchs als Tochter einer alleinstehenden Frau in Long Beach, Kalifornien auf.<ref name="vegas_seven">Steve Bornfeld: My Dinner With the Gang Bang Queen. In: Vegas Seven. 20. September 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. November 2013; abgerufen am 6. November 2013.</ref>
Porno-Karriere
Houston begann ihre Karriere 1995, nachdem sie einem Stripclub in Houston entdeckt worden war.<ref name="popcrunch">7 Richest Porn Stars on Earth. In: PopCrunch. 19. Mai 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. November 2013; abgerufen am 6. November 2013.</ref> Sie bekam unter anderen einen Exklusivvertrag bei Nitro. So nahm sie an Metros The World’s Biggest Gangbang III: The Houston 620 (Anspielung auf das NASCAR-Rennen) teil, in dem sie an einem Gangbang mit 620 Männern beteiligt war. Dieser Auftritt brachte ihr einen Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde ein. In den Hochzeiten ihrer Karriere verdiente sie über 1 Million US-Dollar pro Jahr.<ref name="popcrunch"/>
2000 unterzog sie sich einer Schönheitsoperation zur Verkleinerung ihrer Schamlippen. Sie ließ diese Operation filmen und vertrieb die Aufnahmen über das Internet. Außerdem verkaufte sie das abgetrennte Fleisch in einer Onlineauktion.<ref>Todd Spivak: In the Pink. In: HoustonPress. 11. Mai 2006, abgerufen am 6. November 2013.</ref> Käufer war Dennis Hof, der Besitzer der Moonlite Bunny Ranch, wo die Überreste in Acrylglas eingegossen ausgestellt sind.<ref name="vegas_seven"/>
Im selben Jahr war Houston in Dokumentarfilm Porn to Rock von VH-1 zu sehen, der die Anstrengungen verschiedener Pornodarsteller zeigte, im Rock'n-Roll-Musikbetrieb Fuß zu fassen.<ref>Howard Stern Radio Show, June 15, 1999; Howard Stern Radio Show, December 6, 1999.</ref> Während der nächsten Jahre tauchte Houston in Cameorollen in verschiedenen Rock und Rap Musikvideos auf, beispielsweise für Musikgruppen wie Kottonmouth Kings (Bump) und Sum 41 (The Hell Song). Sie veröffentlichte Ende des Jahres 2003 ihre erste Single, What Do You Want From Me? und trat daraufhin im House of Blues in Los Angeles auf.<ref>"Hangin' With Houston", April 3, 2003, AVN Insider. Houston writes: "Well, hi guys and girls! It’s been another crazy month in the life of Houston. I hope you've been watching me on MTV as my super cool action figure stars in the new Sum 41 video for 'The Hell Song'.</ref> Sie hatte auch zahlreiche Auftritte in der Howard-Stern-Show.
Im Jahr 2004 wurde sie in die AVN Hall of Fame aufgenommen.<ref>Evil Angel, Wicked Pictures Big Winners at 2004 AVN Awards. 12. Januar 2004, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Oktober 2014; abgerufen am 30. Oktober 2013.</ref> Im Jahr darauf beendete sie ihre Karriere als Darstellerin.<ref>Nelson Ayala: Porn Icon Houston Publishes Autobiography 'Pretty Enough'. XBIZ, 18. Mai 2012, abgerufen am 25. Februar 2026.</ref>
Nach der Karriere
Houston hat eine Tochter. Nach ihrem ersten Rückzug aus dem Pornogeschäft erwarb sie in Las Vegas eine Lizenz als Immobilienmaklerin und veröffentlichte einige Songs als Sängerin. Da sie in ihrem neuen Job als ehemaliger Pornostar wiedererkannt wurde, verlor sie diesen jedoch 2008.<ref>EJ Dickson: Fired for doing porn: The new employment discrimination. In: salon.com. 1. Oktober 2013, abgerufen am 6. November 2013.</ref> Ebenfalls 2008 wurde bei ihr Stufe-3-Krebs diagnostiziert, den sie jedoch nach mehreren Operationen und einer Chemotherapie überwinden konnte.<ref name="vegas_seven"/> Später machte sie an der University of Nevada in Las Vegas einen Abschluss zur medizinischen Assistentin.<ref>Doug Elfman: Ex-porn star sober, not running away. In: Las Vegas Review-Journal. 19. Juni 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. November 2013; abgerufen am 6. November 2013.</ref>
Im Jahr 2012 war sie einer der Gesprächspartner für die Dokumentation After Porn Ends. Im selben Jahr veröffentlichte Houston in den Vereinigten Staaten ihre Autobiografie Pretty Enough: The Story of the Gang Bang Queen, die sie zusammen mit Charles Lupula schrieb, dem Sohn des früheren Pornoregisseurs Fred J. Lincoln.<ref>Steve Bornfeld: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Reading: My Dinner With the Gang Bang Queen. ( vom 5. November 2013 im Internet Archive) In: vegasseven.com.</ref> Einige Monate danach drehte sie für ein kurzes Comeback noch eine Szene mit Keiran Lee.<ref>Nelson Ayala: Houston Shoots Comeback Scene for Brazzers.com. XBIZ, 28. August 2012, abgerufen am 25. Februar 2026.</ref>
Auszeichnungen
- 2004: AVN Hall of Fame
- 2015: XRCO Hall of Fame
Weblinks
- Vorlage:IMDb/1
- Houston in der Internet Adult Film Database (englisch)
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Houston |
| ALTERNATIVNAMEN | Halsey, Kimberly (wirklicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Pornodarstellerin |
| GEBURTSDATUM | 24. März 1969 |
| GEBURTSORT | Long Beach, Kalifornien |
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- Pornodarsteller
- Pseudonym
- Filmregisseur
- Träger des AVN Award
- Träger des XRCO Award
- US-Amerikaner
- Geboren 1969
- Frau