Horimono
{{#if: behandelt Horimono als Gravur von Klingen. Zu den japanischen Tattoos siehe Tätowierung#Gesellschaftliche Bedeutung in Japan.
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Das Horimono (jap. {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) ist eine Gravur auf japanischen Klingen.
Beschreibung
Viele japanische Klingen werden zur Verbesserung (Hi) ihrer Balance oder zur Dekoration mit Gravuren verziert. Es gibt verschiedene traditionelle Motive, die unterschiedlich benamt sind. Man verwendet folgende Bezeichnungen:<ref>Tamio Tsuchiko: The New Generation of Japanese Swordsmiths. Translated by Kenji Mishina. Kodansha International, Tokyo u. a. 2002, ISBN 4-7700-2854-7, S. 33.</ref>
- Goma hashi ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}): Das Motiv stellt Essstäbchen dar, wie sie auf Altären in Shintō-Schreinen benutzt werden.
Ken ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}): Die Darstellung eines Schwerts – Ken bzw. Tsurugi – als alternative Erscheinung der brennenden Gottheit (Nr. 6):
- Suken ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, „einfaches Schwert“): Ein altertümliches gerades Schwert.
- Tsume ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}): Das Ken mit einer Kralle (tsume) am Griffende.
Weitere:
- Bonji ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}): Die Bonji sind Sanskrit-Schriftzeichen. Sie können allein dargestellt sein oder aber in Kombination mit den anderen Elementen wie in der Illustration in Verbindung mit dem Ken. Die Gravur liegt im HI.
- Kurikara ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, von Sanskrit: Kṛkara): Ein Drache, der sich um ein Schwert windet.
- Shin-no-kurikara ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}): Ein realistisch gestalteter Drache, der sich um ein Schwert windet.
- Gyō-no-kurikara ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}): Ein vereinfacht dargestellter Drache, der sich um ein Schwert windet.
- Sō-no-kurikara ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}): Ein stilisiert dargestellter Drache (Striche), der sich um ein Schwert windet.
- Kaen Fudō ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) auch Fudō Myōō ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}): Die Darstellung des gleichnamigen Gottes, der in Flammen (Kaen) gehüllt ist.
Bei heute speziell angefertigten Klingen ist es manchmal möglich, verschiedene Gravuren – auch Eigenentwürfe – zu bekommen. Meist wird man aber traditionelle Designs angeboten bekommen.
Literatur
- Kōkan Nagayama: The Connoisseur's Book of Japanese Swords. Kodansha International, Tokyo 1998, ISBN 4-7700-2071-6.
- Nobuo Ogasawara: Japanese swords. 12th edition. Hoikusha, Osaka 1993, ISBN 4-586-54022-2 (Color Books 22).
- John M. Yumoto: The Samurai Sword. A Handbook. Tuttle Publishing, Rutland VT u. a. 1988, ISBN 0-8048-0509-1.
Weblinks
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Einzelnachweise
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