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Homosexualität in Simbabwe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Zimbabwe in its region.svg
Geografische Lage von Simbabwe

Homosexualität ist in Simbabwe in Teilen der Gesellschaft tabuisiert und homosexuelle Handlungen zwischen Männern sind in Simbabwe strafbar.

Illegalität

Homosexuelle Handlungen zwischen Männern sind in Simbabwe illegal. Seit Juni 2006 gibt es ein Gesetz gegen „Sexuelle Abnormalitäten“. Damit ist eine „Handlung, die Kontakt zwischen zwei Männern beinhaltet und von einer vernünftigen Person als unanständige Handlung angesehen wird“ definiert; selbst Händchenhalten wird demnach als strafbar ausgelegt.<ref>dbna.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Verbot – Simbabwe stellt Händchen-Halten zwischen Schwulen unter Strafe (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. September 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dbna.de, 18. Juli 2006</ref><ref>Joanna Wypior: Public Displays Of Affection For Same-Sex Couples Now A Crime In Zimbabwe, allheadlinenews.com, 16. Juli 2006 (Nicht mehr Online verfügbar)</ref>

Antidiskriminierungsgesetze

Es existiert kein Antidiskriminierungsgesetz in Simbabwe.

Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare

Eine staatliche Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Paaren besteht weder in der Form der gleichgeschlechtlichen Ehe noch in einer eingetragenen Partnerschaft.

Gesellschaftliche Situation

Aufgrund der Illegalität bestehen keine LGBT-Communitys in Simbabwe. Homosexuelle Männer werden dadurch in den gesellschaftlichen Untergrund gedrängt.<ref>BBC News: Zimbabwe gay rights face dim future, 17. November 1999</ref> Unter der Regierung des Präsidenten Robert Mugabe wurden homosexuelle Menschen in Simbabwe staatlicherseits massiv drangsaliert.<ref>BBC News: Zimbabwean drag queen reveals all, 10. August 2006</ref> Der ehemalige Präsident Canaan Banana wurde 1996 in einem Gerichtsverfahren unter anderem wegen der Illegalität homosexueller Handlungen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.<ref>Telegraph: Canaan Banana, 12. November 2003</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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