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Hohenborn (Zierenberg)

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Hohenborn
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(16)&title=Hohenborn 51° 25′ N, 9° 17′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(16) 51° 25′ 15″ N, 9° 16′ 44″ O
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Höhe: 202 m ü. NN
Fläche: 8,2 km²<ref name="lagis" />
Einwohner: 16 (30. Juni 2021)<ref name="DF">Einwohnerzahlen der Stadtteile. In: Webauftritt. Stadt Zierenberg, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Oktober 2018;.; Bürgerinformationsbroschüre. In: Webauftritt. Stadt Zierenberg, abgerufen im Januar 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 2 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1970
Postleitzahl: 34289
Vorwahl: 05606

Hohenborn ist der kleinste Stadtteil von Zierenberg im nordhessischen Landkreis Kassel mit weniger als 20 Einwohnern.

Geschichte

Datei:Gut Hohenborn.jpg
Gut Hohenborn

Ortsgeschichte

Urkundlich wurde Hohenborn im Jahr 1560 als Rittergut erstmals erwähnt, als Silvester von der Malsburg seiner Tochter Anna von Büren das Haus Hohenborn als Brautschatz verschrieb.<ref name="Ort" /> 1850 kaufte Kurfürst Friedrich Wilhelm I. von Hessen das Gut. Später gehörte es seinem nicht standesgemäßen Nachkommen, dem Prinzen von Hanau. Dieser veräußerte das Gut 1893 an Adolf von Wild, später Wild von Hohenborn. Seit den 1920er Jahren ist es im Besitz der Erben des Berliner Bankiers Ernst Enno Russell.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde Hohenborn auf freiwilliger Basis am 31. Dezember 1970 in die Stadt Zierenberg eingemeindet.<ref>Eingliederung der Gemeinden Escheberg und Hohenborn in die Stadt Zierenberg im Landkreis Wolfhagen vom 5. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 3, S. 109, Punkt 108 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 5,5 MB]).</ref> Für Hohenborn wurde ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung eingerichtet.<ref>Hauptsatzung. (PDF; 1,6 MB) § 6. In: Webauftritt. Stadt Zierenberg, abgerufen im September 2020.</ref> Aktuell (2020) besteht für Hohenborn kein Ortsbeirat.

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten, in denen Hohenborn lag:<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Hohenborn 18 Einwohner. Darunter waren keine Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 3 Einwohner unter 18 Jahren, 9 zwischen 18 und 49, 3 zwischen 50 und 64 und 3 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 9 Haushalten. Davon waren 3 Singlehaushalte, keine Paare ohne Kinder und 3 Paare mit Kindern, sowie keine Alleinerziehende und keine Wohngemeinschaften. In keinen Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 6 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />

Einwohnerentwicklung

Quelle: Historisches Ortslexikon<ref name="lagis" />
Hohenborn: Einwohnerzahlen von 1939 bis 2021
Jahr  Einwohner
1939
  
92
1946
  
193
1950
  
198
1956
  
127
1961
  
72
1967
  
30
1970
  
34
1980
  
?
1990
  
?
2000
  
?
2011
  
18
2015
  
15
2021
  
16
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: bis 1970<ref name="lagis" />; Stadt Zierenberg<ref name="DF" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" />

Sehenswürdigkeiten

Die Fachwerkhäuser waren Kulisse für viele Außenaufnahmen des dreiteiligen FernsehspielsDer Winter, der ein Sommer war“ von Fritz Umgelter aus dem Jahre 1976 nach dem Roman von Sandra Paretti.

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="lagis">Hohenborn, Landkreis Kassel. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 1. Juli 2019). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="Ort"> Hohenborn. In: Webauftritt. Stadt Zierenberg, abgerufen im September 2021. </ref> <ref name="Z2011E"> Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 30 und 86, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020;. </ref> <ref name="KHK1818"> Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818. Verlag d. Waisenhauses, Kassel 1818, S. 69 f. (MDZ Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A10021517~SZ%3D273~doppelseitig%3D~LT%3DMDZ%20Digitalisat~PUR%3D). </ref> </references>

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