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Hochschule der Deutschen Bundesbank

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Koordinaten: 50° 39′ 40,6″ N, 7° 49′ 32,7″ O

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Die Hochschule der Deutschen Bundesbank (HDB) ist eine Hochschule mit Sitz im Schloss Hachenburg in Rheinland-Pfalz.

Hochschule der Deutschen Bundesbank
colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:Hochschule der Deutschen Bundesbank Logo.svg
Gründung 1976
Trägerschaft Deutsche Bundesbank
Ort Hachenburg
Bundesland Rheinland-PfalzDatei:Flag of Rhineland-Palatinate.svg Rheinland-Pfalz
Land DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Rektor Erich Keller (seit 2006; 2012)<ref>Prof. Dr. Dr. h. c. Erich Keller. Hochschule der Deutschen Bundesbank, abgerufen am 24. April 2024.</ref>
Studierende 354 (SoSe 2023)<ref name="studierende">Statistischer Bericht - Statistik der Studierenden - Sommersemester 2023, Tabelle 21311-07. (XLSX; 1,1 MB) Statistisches Bundesamt, abgerufen am 24. April 2024.</ref>
Mitarbeiter 201 (2022)<ref name="mitarbeiter">Statistischer Bericht - Statistik des Hochschulpersonals 2022, Tabelle 21341-10. (XLSX; 1,5 MB) Statistisches Bundesamt, abgerufen am 24. April 2024.</ref>
davon Professoren 17 (2022)<ref name="mitarbeiter"/>
Website www.hochschule-bundesbank.de
Datei:Hachenburg Schloss.JPG
Hochschule der Deutschen Bundesbank im Schloss Hachenburg

Überblick

Die Deutsche Bundesbank erwarb das Schloss 1974 im Zwangsversteigerungsverfahren von der Schloss Hachenburg GmbH, welche das Schloss bis zur eigenen Insolvenz zu einem Hotel umbauen wollte. Die Deutsche Bundesbank setzte daraufhin den Umbau fort, um hier eine Aus- und Fortbildungsstätte zu errichten. 1976 konnte der Unterricht beginnen, die Bauarbeiten am Unterschloss dauerten aber noch bis zum Jahr 1982.<ref>330 Studenten auf Schloss Hachenburg, WW-Kurier, 4. März 2015.</ref>

Die Hochschule ist eine rechtlich unselbständige Einrichtung der Deutschen Bundesbank.<ref>Trägerbeschluss: Trägerschaft und Rechtsform, Deutsche Bundesbank, 6. Dezember 2011.</ref> Die staatliche Anerkennung erfolgte am 19. März 1980 durch das Kultusministerium Rheinland-Pfalz.<ref name="zeva"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Akkreditierungsbericht 2011 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 9. Februar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zeva.org, Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur (zeva), 22. Februar 2011.</ref> Bis Mitte 2012 lautete der Name der Institution „Fachhochschule der Deutschen Bundesbank“.

Organe der Hochschule sind das Rektorat, der Senat sowie ein Praxisrat.

Studium

Die Hochschule bildet für den gehobenen Dienst der Deutschen Bundesbank und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) aus. Jeweils zum 1. April und zum 1. Oktober jeden Jahres werden ca. 80 neue Anwärter des gehobenen Dienstes eingestellt (davon entfallen 8 auf die BaFin), die in ihrer dreijährigen Ausbildung 22 Monate an der Hochschule studieren, während sich die restliche Zeit in Praktika in den Filialen, Hauptverwaltungen und der Zentrale der Bundesbank sowie BaFin aufteilt. Darüber hinaus können von der Hochschule mit Zustimmung des Trägers auch Studienbewerber anderer Institutionen, z. B. von Zentralbanken und Aufsichtsbehörden des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB), zugelassen werden.<ref name="zeva" />

Das Studium schließt mit dem „Bachelor of Science - Zentralbankwesen/Central Banking“ ab. Etwa 20 % der Vorlesungen werden in englischer Sprache gehalten. Zum Ende des Studiums ist grundsätzlich auch eine Praxiseinheit bei einer anderen Institution im In- oder europäischen Ausland möglich.

Die Absolventen werden nach der Beendigung ihres Studiums zum Bundesbankinspektor ernannt und in das Beamtenverhältnis auf Probe übernommen.

Studienfächer

Die Fachstudien umfassen folgende Fächer:

  • Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Bankbetriebslehre, Datenverarbeitung
  • Finanzmathematik, Rechnungswesen und Statistik
  • Volkswirtschaftslehre
  • Recht und Staatsbürgerkunde
  • Zentralbankbetriebslehre.

Im späteren Verlauf des Studiums können schwerpunktmäßig Studienprofile gewählt werden: Aufsichts- und Finanzstabilitätsfunktionen, bankbetriebliche Funktionen und Querschnittsfunktionen.

Prüfungen

Nach jedem Studienabschnitt legen die Anwärter Modulprüfungen ab. Für jede Prüfung haben die Anwärter zwei Versuche. Für jeweils ein Pflichtmodul und ein Wahlmodul im gesamten Studium gibt es einen Drittversuch. Sollte man diesen nicht bestehen, endet der Vorbereitungsdienst. Während der letzten praktischen Ausbildung ist eine Bachelorarbeit anzufertigen sowie später zu verteidigen. Nach bestandener Laufbahnausbildung verleiht die Hochschule den akademischen Grad „Bachelor of Science – Central Banking / Zentralbankwesen“. Mit dem Studienabschluss wird automatisch die Laufbahnbefähigung für den gehobenen Bankdienst erworben.

Studierende mit anerkannter kaufmännischer Ausbildung erhalten einen Zuschlag.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

staatliche Universitäten

Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau • Universität Koblenz • Johannes Gutenberg-Universität Mainz • Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer • Universität Trier

kirchliche und private Universitäten gleichgestellte Hochschulen

Theologische Fakultät Trier • Vinzenz Pallotti University • WHU – Otto Beisheim School of Management

staatliche Fachhochschulen

Technische Hochschule Bingen • Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz • Hochschule Kaiserslautern • Hochschule Koblenz • Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen • Hochschule Mainz • Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz • Hochschule Trier • Hochschule Worms • Hochschule der Deutschen Bundesbank • Hochschule für Finanzen

staatliche Kunst- und
Musikhochschulen

Kunsthochschule Mainz • Hochschule für Musik Mainz

kirchliche und private Hochschulen

Hochschule für Gesellschaftsgestaltung (Hochschule neuen Typs) • Katholische Hochschule Mainz

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