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Hochberg (Haardt)

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Vorlage:Infobox Berg Der Hochberg ist ein Vorlage:Höhe<ref name="LANIS" /> hoher Berg in der mittleren Haardt im Pfälzerwald. Er liegt auf der Gemarkung der Gemeinde Sankt Martin im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz (Deutschland). Nach der Kalmit (Vorlage:Höhe), dem Kesselberg (Vorlage:Höhe) und dem Roßberg (Vorlage:Höhe) ist er der vierthöchste Berg des Pfälzerwaldes.

Geographie

Lage

Der Hochberg erhebt sich im Naturpark Pfälzerwald und im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord. Er befindet sich südlich zu dem zum Kalmitmassiv gehörenden Breitenberg (Vorlage:Höhe) und Hüttenberg (Vorlage:Höhe) zwischen dem Sankt Martiner Tal im Norden und dem Edenkobener Tal im Süden. Sein Gipfel liegt 2,3 km westlich von Sankt Martin. Südöstlicher Vorgipfel des Hochbergs ist der Schraußenberg (Vorlage:Höhe). Im Osten fällt das Bergmassiv zur Oberrheinischen Tiefebene ab, wobei noch die Erhebungen der Kropsburg (Vorlage:Höhe), des Heidelbergs (Vorlage:Höhe) und des Werderbergs (Vorlage:Höhe) mit dem Sieges- und Friedensdenkmal Edenkoben vorgelagert sind. Im Westen ist der Berg über den Bergsattel an der St.-Martiner Hütte (Vorlage:Höhe) mit dem Schafkopf (Vorlage:Höhe) verbunden.

Nach Norden fällt die Landschaft des Hochbergs ins Tal des Kropsbachs ab und nach Südwesten und Süden in das des Triefenbachs, die beide aus dem Pfälzerwald in die östlich von diesem liegende Oberrheinische Tiefebene hinausfließen.

Naturräumliche Zuordnung

Der Hochberg gehört zum Naturraum Pfälzerwald, der in der Systematik des von Emil Meynen und Josef Schmithüsen herausgegebenen Handbuches der naturräumlichen Gliederung Deutschlands und seinen Nachfolgepublikationen<ref name="Blatt160" /> als Großregion 3. Ordnung klassifiziert wird. Betrachtet man die Binnengliederung des Naturraums, so gehört er zum Mittleren Pfälzerwald<ref name="HBeeger" />.

Zusammenfassend folgt die naturräumliche Zuordnung des Hochbergs damit folgender Systematik:

  1. Großregion 1. Ordnung: Schichtstufenland beiderseits des Oberrheingrabens
  2. Großregion 2. Ordnung: Pfälzisch-Saarländisches Schichtstufenland
  3. Großregion 3. Ordnung: Pfälzerwald
  4. Region 4. Ordnung (Haupteinheit): Mittlerer Pfälzerwald
  5. Region 5. Ordnung: Haardt

Gipfel und Wandern

Auf dem bewaldeten Hochberg befindet sich ein Steinkegel, der Steinernes Köppl genannt wird. Unweit des Gipfels liegt der Schornsteinfelsen, von dem eine Aussicht in die Oberrheinische Tiefebene möglich ist. Er kann über markierte Wanderwege von Osten ab der Kropsburg bzw. vom Westen von der Wegspinne an der St.-Martiner Hütte erreicht werden. Am Osthang oberhalb von Sankt Martin befinden sich als Sehenswürdigkeiten der Kreuzweg zur St. Ottilia-Kapelle, die Mariengrotte und der Dichterhain.

St.-Martiner Hütte

Die St.-Martiner Hütte (auch Hesselbachhütte<ref name ="WFPF">Wanderführer Pfalz Seite 130, Bruckmann Verlag, ISBN 9783734320354</ref>) ist eine unbewirtschaftete Schutzhütte. Die Hütte wird von der Ortsgruppe Sankt Martin des Pfälzerwald-Vereins unterhalten. Sie liegt auf den Bergsattel zwischen dem Schafkopf (616,8 m) im Westen und dem Hochberg (635,3 m) im Osten auf der Gemarkung einer zu Kirrweiler gehörenden Waldexklave.<ref name="LANIS" />

Die Hütte wurde im Jahr 1904 vom damaligen Verschönerungsverein Sankt Martin errichtet. Der Holzbau wurde mehrfach in den Jahren 1949, 1956, 2001 und 2013 durch den Pfälzerwald-Verein renoviert.<ref name="Infotafel" /> Sie steht auf einem Sandsteinfundament.<ref name ="WFPF"/>

Die Hütte kann über markierte Wanderwege des Pfälzerwald-Vereins erreicht werden. Vom Wanderparkplatz an der Totenkopfstraße (Landesstraße 514) bei der Pfälzerwald-Vereinshütte Haus an den Fichten erreicht man die Hütte aus dem Sankt Martiner Tal in 30 Minuten. Alternativ erreicht man die Hütte aus dem Edenkobener Tal von der Edenkobener Hütte am Hüttenbrunnen durch den Aufstieg im Haselbachtal.<ref name="Wanderkarte1" /> Der Bergsattel mit der Schutzhütte ist ein zentraler Knotenpunkt (Wegspinne<ref>Rundwanderung 83: Über die Kropsburg auf den Hochberg wanderportal-pfalz.de</ref>) im Naturpark Pfälzerwald.

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references> <ref name="LANIS">Vorlage:Internetquelle</ref>

<ref name="Blatt160">Bundesanstalt für Landeskunde: Geographische Landesaufnahme. Die naturräumlichen Einheiten in Einzelblättern 1:200.000. Bad Godesberg 1952–1994. → Online-Karten, Blatt 160: Landau i. d. Pfalz (Adalbert Pemöller, 1969; 47 S.)</ref>

<ref name="HBeeger">Helmut Beeger u. a.: Die Landschaften von Rheinhessen-Pfalz – Benennung und räumliche Abgrenzung. In: Berichte zur deutschen Landeskunde, Band 63, Heft 2, Trier, 1989, S. 327–359</ref>

<ref name="Infotafel"> Informationstafel vor Ort </ref> <ref name="Wanderkarte1"> Topographische Karte Pfälzerwald 6 - Annweiler a.T., Edenkoben, Elmstein, Lambrecht, Landau i.d.P., Neustadt a.d.W., Blatt 43–546, 1:25000, NaturNavi Stuttgart, 3. Auflage 2022, ISBN 978-3-96099-146-5. </ref> </references>