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Hessischer Bankverein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Hessische Bankverein mit Sitz in Kassel ist ein ehemaliges deutsches Kreditinstitut, das 1908 gegründet und 1922 von der Commerzbank AG übernommen wurde.

Geschichte

Datei:Hessischer-bankverein.jpg
Sitz des Hessischen Bankvereins am Königsplatz, seit der Fusion wird das Gebäude bis heute von der Commerzbank genutzt

Der Hessische Bankverein entstand 1908 durch die Fusion der Bankhäuser J.C. Plauth & Co. in Eschwege und Leopold Plauth & Co in Kassel. 1909 übernahm der Hessische Bankverein auch die Paderborner Bank AG in Paderborn, die kurz zuvor zahlungsunfähig geworden war,<ref>Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften, 14. Ausgabe 1909/10, Band 2, S. 8.</ref> sowie die Privatbanken B. Birkenruth und Otto Goebel in Fulda. Ebenfalls 1909 und 1910 erfolgte die Übernahme der Geschäfts der Vorschussvereine zu Rotenburg an der Fulda und Neukirchen. 1913 erfolgte die Übernahme der Geschäfte des Bankenhauses Ferdinand Bang in Marburg. Mit zahlreichen weiteren Zweigniederlassungen deckte der Hessische Bankverein ganz Nordhessen als Geschäftsgebiet ab.<ref>Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften, 18. Ausgabe 1913/14, Band 2, S. 13.</ref>

1922 wurde der Hessische Bankverein von der Commerzbank AG übernommen.<ref>Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften, 27. Ausgabe 1922/23, Band 2, S. 19.</ref>

Einzelnachweise

<references />