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Hessische Berufsakademie

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Hessische Berufsakademie
colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:Hessische Berufsakademie Logo.svg
Aktivität 1990 bis 2019
Trägerschaft gemeinnützige Stiftung BildungsCentrum der Wirtschaft
Ort Frankfurt am Main
Bundesland Hessen
Land Deutschland
Geschäftsführer Klaus Dieter Braun
Studierende 0
Website www.hessische-ba.de

Die Hessische Berufsakademie war eine private, staatlich anerkannte Berufsakademie in Hessen, die duale Studiengänge anbot. Die Abschlüsse der Bachelorstudiengänge der Hessischen Berufsakademie sind den Bachelorabschlüssen, die an den staatlichen Hochschulen des Landes erreicht werden können, gesetzlich gleichgestellt.<ref>BerAkadAnerkG (GVBl. 2016, 162; 70-285)</ref> Das laufende Studienangebot der Hessischen BA wurde zum Wintersemester 2019 in die FOM Hochschule überführt.

Geschichte und Organisation

Die Hessische Berufsakademie gehörte zur gemeinnützigen Stiftung BildungsCentrum der Wirtschaft. Gegründet wurde die private Berufsakademie 1990 von Verbänden der Wirtschaft als Alternative zum Hochschulstudium in Frankfurt am Main. 2002 folgte die staatliche Anerkennung.

Duale Studiengänge für Abiturienten bzw. Fachabiturienten und Studiengänge für Berufstätige mit beruflicher Weiterbildung waren die Schwerpunkte der Hessischen Berufsakademie (BA). Mit ihrer praktischen Berufserfahrung und dem theoretischen Wissen aus den praxisorientierten Bachelor-Studiengängen stehen BA-Absolventen der Wirtschaft als Managernachwuchs zur Verfügung.

Das Kuratorium war ein übergeordnetes Gremium der Hessischen BA. Es wirkte an Entscheidungen über die Entwicklung der Berufsakademie und über alle sie betreffenden Fragen von grundsätzlicher Bedeutung mit. Mitglieder des Kuratoriums waren Vertreterinnen oder Vertreter der zuständigen Industrie- und Handelskammer, der Arbeitgeber und der Arbeitnehmerorganisationen, der an der Ausbildung beteiligten Betriebe, der an der Berufsakademie tätigen Lehrkräfte und der Studierenden.

Der Akademierat regelte alle grundlegenden organisatorischen und inhaltlichen Fragen des Studiums an der Berufsakademie. Er trat regelmäßig, mindestens jedoch einmal jährlich zusammen. Mitglieder des Akademierates waren die Studienleiter/-in der Studienorte, Leiter/-in der Akademieverwaltung, Vertreter/-in der Lehrbeauftragten je Studienort, Vertreter/-in der Betriebe je Studienort sowie Vertreter/-in der Studierenden je Studiengang.

Die Studienleitung wurde durch Andreas Goldschmidt und Thomas Bürkle ausgeübt.<ref>http://www.hessische-ba.de/studienorte/frankfurt-am.html</ref>

Studiengänge

Das Bachelor-Studium an der Hessischen Berufsakademie umfasste sechs Semester inklusive Bachelor-Thesis (schriftliche Abschlussarbeit) und Kolloquium (mündliche Prüfung). Das Bachelor-Ingenieur-Studium (B.Eng.) in den Fachbereichen Mechatronik, Elektrotechnik und Maschinenbau umfasste sieben Semester inklusive Bachelor-Thesis (schriftlicher Abschlussarbeit) und das Kolloquium (mündliche Prüfung). Es wurden die Fachrichtungen Business Administration, Handel, Logistik, Wirtschaftsinformatik mit dem Abschluss B.A. sowie Mechatronik, Elektronik und Maschinenbau mit dem Abschluss B.Eng.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.acquin.orgacquin.org: Ingenieurwesen mit den Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik und Mechatronik (B.Eng.), Hessische Berufsakademie (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Abgerufen am 4. März 2012</ref> angeboten. Die Bachelor-Abschlüsse der Hessischen Berufsakademie sind hochschulrechtlich in nahezu allen Bundesländern gleichrangig mit Bachelor-Abschlüssen von anderen Hochschulen/Fachhochschulen oder Universitäten. BA-Absolventen sind daher in den meisten Fällen zu einem aufbauenden Master-Studium und einer späteren Promotion berechtigt.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Berlin

Berufsakademie in der Hochschule für Wirtschaft und Recht

Brandenburg

Hoffbauer Berufsakademie (Potsdam)

Hamburg

Berufsakademie Hamburg

Hessen

accadis Hochschule Bad Homburg • Private Berufsakademie Fulda • Hessische Berufsakademie (Kassel, Frankfurt am Main) • Europäische Studienakademie Kälte-Klima-Lüftung (Maintal) • Berufsakademie Rhein-Main

Mecklenburg-Vorpommern

Berufsakademie Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

Hochschule Weserbergland • Berufsakademie Emsland (Lingen (Ems)) • Leibniz-Akademie Hannover • Private Hochschule für Wirtschaft und Technik (Vechta/Diepholz) • Welfenakademie Braunschweig • Berufsakademie Göttingen • Berufsakademie Lüneburg • Berufsakademie Ost-Friesland (Leer) • Berufsakademie Holztechnik Melle • Berufsakademie für IT und Wirtschaft Oldenburg • Berufsakademie für Bankwirtschaft (Hannover, Rastede) • Berufsakademie Wilhelmshaven

Saarland

ASW – Berufsakademie Saarland • Internationale Studien- und Berufsakademie (Saarbrücken, Stuttgart, Freiburg) • Berufsakademie für Gesundheits- und Sozialwesen Saarland

Sachsen

Duale Hochschule Sachsen: Staatliche Studienakademie Bautzen • Staatliche Studienakademie Breitenbrunn • Staatliche Studienakademie Dresden • Staatliche Studienakademie Glauchau • Staatliche Studienakademie Leipzig • Staatliche Studienakademie Plauen • Staatliche Studienakademie Riesa

Schleswig-Holstein

Berufsakademie für Bankwirtschaft (Rendsburg) • Berufsakademie an der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein (Flensburg, Kiel, Lübeck)

deutschlandweit

Internationale Berufsakademie (Berlin, Bochum, Darmstadt, Erfurt, Hamburg, Heidelberg, Kassel, Köln, Leipzig, München, Nürnberg)

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