Herrgottsapfel
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| Herkunft | Westpfalz
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| bekannt seit | vor 1539
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Der Herrgottsapfel ist eine alte Apfelsorte aus der Westpfalz. Sie wurde bereits 1539 im Kreutterbuch des Hieronymus Bock erwähnt. Der Herrgottsapfel wird auch als Kindsbacher Apfel oder Schragenapfel bezeichnet.<ref name="AHOdP">Arbeitskreis Historische Obstsorten der Pfalz: Der „Herrgottsapfel“ – Pfälzer Obstbaum des Jahres 2004 (PDF; 218 kB)</ref> Es sind noch etwa zwei Dutzend Altbäume der Sorte erhalten, Verbreitungsschwerpunkt ist die Gemeinde Kindsbach im Landkreis Kaiserslautern. Der Herrgottsapfel war im Jahre 2004 Pfälzischer Obstbaum des Jahres.<ref name="Samensurium">Rainer Rausch: Herrgottsapfel ist „Pfälzischer Obstbaum des Jahres 2004“ (PDF; 1,5 MB), Samensurium, Heft 14/2003, S. 57</ref>
Baum
Der Herrgottsapfel hat sich vor allem in Hausgärten erhalten. Die Sorte ist starkwüchsig und wird daher als Hochstamm für die Neuanlage von Obstwiesen empfohlen. Als Buschbaum kann sie in kleinere Gärten gepflanzt werden.<ref name="Samensurium" /> Sie eignet sich auch für mittlere Lagen und Höhenlagen.<ref name="Pomologen">DLR Rheinpfalz, Pomologen-Verein: Streuobst-Sortenempfehlungsliste für Rheinland-Pfalz, April 2018.</ref>
Frucht
Die rotgestreiften Äpfel sind mittelgroß. Herrgottsäpfel schmecken süß-säuerlich und sind besonders mürbe, daher wurden früher Kleinkinder mit dem ausgelöffelten Fruchtfleisch gefüttert. Die Früchte eignen sich auch zur Zubereitung von Apfelmus, Saft oder als Kuchenbelag.<ref name="Samensurium" /> Die transportempfindlichen Äpfel können ab September geerntet werden, sind ab Oktober genussreif und bis in den November oder Dezember lagerfähig.<ref name="Pomologen" />
Literatur
Rainer Rausch: Herrgottsapfel, Obst & Garten 11/2007, S. 410.
Einzelnachweise
<references />