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Hermine Haselböck

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Hermine Haselböck, vollständiger Name Hermine Haselböck-Littasy (* 7. März 1967 in Melk, Niederösterreich<ref name=":1">Institut für kunst-und musikhistorische Forschungen: Haselböck, Hermine. 2002, abgerufen am 6. Oktober 2023.</ref>) ist eine österreichische Mezzosopranistin.

Leben

Ausbildung

Hermine Haselböck legte am Stiftsgymnasium Melk die Matura ab<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Profil (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. Juli 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ia-ac.com, Italartist Austroconcert</ref> und absolvierte ihr Gesangsstudium bei Rita Streich und Hartmut Krones an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie bei Ingeborg Ruß an der Musikhochschule Detmold.Ihr Studium schloss sie mit der künstlerischen Reifeprüfung für Gesang und als diplomierte Gesangspädagogin ab.<ref name=":0">Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Institut für Gesang und Musiktheater: Hermine Haselböck-Littasy - Gesang. Abgerufen am 6. Oktober 2023.</ref>

Künstlerische Laufbahn

2005 übernahm sie die Rolle der Mercedes in Nikolaus Harnoncourts Carmen-Produktion<ref name=":2">Eintrag bei Operabase</ref> bei der styriarte. Es folgten zwei Hosenrollen: als Hänsel in Humperdincks Hänsel und Gretel an der Wiener Volksoper (2006) und als Ramiro in Mozarts Gärtnerin aus Liebe unter der Leitung von Joji Hattori an der Neuen Nationaloper Tokio im Jahr 2009. Im selben Jahr debütierte sie als Magdalene in Wagners Meistersinger von Nürnberg, 2012 als Brangäne in Tristan und Isolde, 2013 als Azucena in Verdis Il trovatore bei den Tiroler Festspielen Erl<ref>Il trovatore in Erl</ref> und als Gertrud/Mutter in Hänsel und Gretel an der Oper Graz. 2013 sang sie erstmals die Flosshilde in Wagners Rheingold an der Accademia di Santa Cecilia in Rom.<ref>„Rheingold“: Richard Wagner erobert Rom https://www.mdw.ac.at/gesangundmusiktheater/?PageId=364</ref> 2014 folgten Rollendebüts als Fricka in Rheingold und Die Walküre bei den Tiroler Festspielen, 2015 Auftritte als Fricka bei der ersten szenischen Aufführung von Rheingold und Walküre in Peking und Schanghai, 2016 verkörperte sie die Tochter in Ella Milch-Sheriffs Baruchs Schweigen beim Wiener Festival EntarteOpera.<ref name=":2" />

Zu ihrem Repertoire als Lied- und Konzertsängerin zählen unter anderem Bachs Weihnachtsoratorium und Matthäus-Passion, Beethovens Missa Solemnis und die 9. Sinfonie, Händels Messiah und Judas Maccabaeus, Werke von Gustav Mahler (Lieder eines fahrenden Gesellen, Rückert-Lieder, Kindertotenlieder, Das Lied von der Erde sowie die 2. und 3. Sinfonie), Mozarts Requiem, Mendelssohns Elias, Verdis Messa da Requiem, die Wesendonckl-Lieder von Wagner sowie Hugo Wolfs Italienisches Liederbuch und die Maeterlinck-Gesänge von Zemlinsky.<ref name=":0" />

Sie gastierte unter anderem in der New Yorker Carnegie Hall, im Wiener Konzerthaus, im Wiener Musikverein, im Concertgebouw Amsterdam, in der Dresdner Frauenkirche, im Leipziger Gewandhaus, am Teatro San Carlo in Neapel, im Münchner Gasteig,<ref name=":1" /><ref name=":0" /> im Pariser Musée d’Orsay, im Mozarteum Salzburg sowie bei den Haydn Festspielen Eisenstadt und arbeitete mit zahlreichen renommierten Orchestern unter der Leitung von Dirigenten wie zum Beispiel Bertrand de Billy, Jean-Claude Casadesus, Vladimir Fedoseyev, Gustav Kuhn, Fabio Luisi, Franz Welser-Möst, Kirill Petrenko, Martin Sieghart, Jean-Christophe Spinosi, Christian Thielemann und Jaap van Zweden zusammen.<ref name=":0" />

Lehrtätigkeit

Seit 2017 lehrt Haselböck an der Kunstuniversität Graz, zunächst als Gastprofessorin, seit 2021 als Privatdozentin. Seit 2025 ist sie dort Universitätsprofessorin für Gesang sowie Institutsvorständin.<ref>Personen: Univ.Prof. Dipl.-Musikpäd. Privatdozentin Hermine Haselböck-Littasy. In: Kunstuniversität Graz. Abgerufen am 4. März 2026.</ref> Außerdem war sie von 2022 bis 2024<ref>Vita auf der Website von Hermine Haselböck</ref> Universitätsprofessorin an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.<ref name=":0" /><ref>Kunstuniversität Graz: Personen. Abgerufen am 6. Oktober 2023.</ref> Zudem wirkt sie als Jurorin bei internationalen Wettbewerben.<ref>Hermine Haselböck. In: Sofia Philharmonic. Abgerufen am 7. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Auszeichnungen

Diskografie

CD

DVD

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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