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Hermann von Rotteck (Historiker)

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Datei:Alter Friedhof (Freiburg) 4 Hermann von Rotteck.jpg
Grabstein auf dem Alten Friedhof in Freiburg<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Abschrift der Sammlung der Inschriften durch Berthold Stoehr von 1903/04.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Januar 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Hermann von Rotteck (* 25. August 1816 in Freiburg im Breisgau; † 12. Juli 1845 ebenda) war ein deutscher Historiker und Jurist.

Leben

Als Sohn von Karl von Rotteck studierte Hermann an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Rechtswissenschaft, Philosophie und Geschichte. 1838 wurde er Mitglied des Corps Suevia Freiburg.<ref>Kösener Korpslisten 1910, 48/131</ref> Promoviert wurde er zum Dr. iur. (1840) und zum Dr. phil. (1841). Mit seinem Vater arbeitete er an einer neuen Auflage der »Allgemeinen Geschichte«, die er nach dessen Tode neben hinterlassenen Schriften und einer Lebensgeschichte herausgab. Daneben schrieb er an einer »Geschichte der neuesten Zeit von 1814–40« und eine »Bildergalerie zur allgemeinen Geschichte von Karl v. Rotteck«. Vom Deutschen Idealismus und der politischen Richtung seines Vaters durchdrungen, engagierte sich der „extrem liberale“ Rotteck 1842 bei den Wahlen zur Badischen Ständeversammlung (erfolglos) für die Opposition. Das brachte ihm die Missgunst des großherzoglichen Staatsministeriums ein, das seine Habilitation als Privatdozent an der Universität Freiburg erst 1844 mit zweijähriger Verspätung genehmigte. Schon todkrank, starb er indessen mit 29 Jahren. Für die neue Auflage des Rotteck-Welckerschen Staatslexikons hatte er noch viele Artikel bearbeitet.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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