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Hermann von Horn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Hermann von Horn, auch Hoorn, († 31. Januar 1156) war Bischof von Utrecht von 1151 bis 1156.

Leben

Hermann von Horn wurde 1136 zum Archidiakon in Lüttich ernannt, 1149 zum Probst der Basilika St. Gereon in Köln.

Hermann von Horn wurde in strittiger Wahl 1150 zum Bischof von Utrecht gewählt. Hinter seiner Wahl standen König Konrad III., Graf Heinrich I. von Geldern, Graf Dietrich VI. von Holland und Graf Dietrich IV. von Kleve. Gegenkandidat war Friedrich von Berg. Hinter dessen Wahl stand ein Bündnis aus Graf Adolf II. von Berg, der Ministerialität des Bistums Utrecht und den Bürgern von Utrecht und Deventer.<ref>Ziegler.</ref> Die Bischöfe Albrecht I. von Meißen und Otto von Freising waren eigens angereist, um Friedrich zu unterstützen.<ref>Eduard Machatschek: Geschichte der Bischöfe des Hochstiftes Meißen in chronologischer Reihenfolge. Meinhold, Dresden 1884, S. 119.</ref> Konrad III. aber verlieh Hermann von Horn im März 1151 in Nürnberg die Regalien und Hermann konnte sich letztendlich gegen Friedrich durchsetzen.<ref>Ziegler.</ref> Friedrich wurde dann 1156 – ebenfalls in strittiger Wahl, aber diesmal für ihn erfolgreich – zum Erzbischof von Köln gewählt.

Literatur

  • Eduard Machatschek: Geschichte der Bischöfe des Hochstiftes Meissen in chronologischer Reihenfolge (…). Dresden 1884, S. 119.
  • Wolfram Ziegler: König Konrad III. (1138–1152). Hof Urkunden und Politik. Böhlau, Wien u. a. 2008. ISBN 978-3-205-77647-5, S. 542.

Einzelnachweise

<references />

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