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Hermann König (Mathematiker, 1949)

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Hermann König (* 24. April 1949 in Verden) ist ein deutscher Mathematiker, der sich mit Analysis und speziell Funktionalanalysis befasst und einen Lehrstuhl an der Universität Kiel innehatte.

Datei:König tomczak jaegermann lindenstrauss.jpg
Hermann König (links), Nicole Tomczak-Jaegermann (Mitte), Joram Lindenstrauss, Oberwolfach 2003

Hermann König, evangelischer Sohn von Irmgard und Carl König, wurde 1974 an der Universität Bonn bei Eberhard Schock zum Dr. rer. nat. promoviert (Grenzordnungen von Operatoridealen).<ref>Mathematics Genealogy Project</ref> Von 1974 bis 1981 war er in Bonn Wissenschaftlicher Assistent. Er habilitierte sich 1977 in Bonn und ist seit 1980 außerordentlicher und seit 1981 ordentlicher Professor für Mathematik an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Er war dort Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät.

Er befasst sich insbesondere mit Geometrie von Banachräumen und Operatorenidealen, Eigenwertverteilung von Riesz-Operatoren, Konvexgeometrie und Minimalprojektionen. König veröffentlichte unter anderem mit Vitali Milman und Nicole Tomczak-Jaegermann. Zu seinen Schülern zählen Marius Junge und Joscha Prochno.

Literatur

  • König, Hermann. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 670.

Schriften

  • Eigenvalue distribution of compact operators. Birkhäuser, 1986.
  • Aspects of the isometric theory of Banach spaces. In: Handbook of the Geometry of Banach Spaces. Band 1. Elsevier, Amsterdam 2001, S. 899–939.
  • Eigenvalues of Operators and Applications. In: Handbook of the Geometry of Banach Spaces. Band 2. Elsevier, Amsterdam 2001, S. 941–974.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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