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Hermann I. von Gleiberg

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Datei:Burg Gleiberg im Jahre 1892 nach einem Ölgemälde von F. v. Wille.jpg
Burg Gleiberg im Jahre 1892
Ölgemälde von F. v. Wille

Hermann I. von Gleiberg (* um 1015; † zwischen 1068 und 1076) war Graf von Gleiberg, 1064 Vogt von Kornelimünster, 1068 Untergraf im Auelgau<ref>Hellmuth Gensicke: Landesgeschichte des Westerwaldes. 3. Auflage. Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 1958/1999, ISBN 3-922244-80-7, S. 52 ff.</ref> und besaß Rechte in der Vogtei Bendorf.<ref>Hellmuth Gensicke: Landesgeschichte des Westerwaldes. 3. Auflage. Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 1958/1999, ISBN 3-922244-80-7, S. 126 ff.</ref>

Leben und Wirken

Hermann war einer der jüngeren der sechs bekannten Söhne des Grafen Friedrich vom Moselgau und dessen Frau Irmtrud (oder Irmintrud) von der Wetterau, Tochter des Grafen Heribert von der Wetterau aus der Familie der Konradiner und Erbin der Grafschaft Gleiberg. Hermanns Geburts- und Todesdaten sind ungewiss; er dürfte wohl erst um 1015 geboren sein, und er starb wohl um 1062, möglicherweise aber auch erst 1076.

Hermann stritt um sein mütterliches Erbe Gleiberg, rebellierte zeitweise gegen König Heinrich IV., wurde 1057 gefangengesetzt, unterwarf sich dann bald, und war danach ein treuer Gefolgsmann Heinrichs IV.

Hermann ist als Besitzer und Bewohner der Burg Gleiberg beurkundet und war der Stammvater der Gleiberger Grafenlinie. Seine Gemahlin ist nicht mehr bekannt, möglicherweise stammte sie aber aus der älteren Linie der Grafen von Hochstaden.<ref>Deutsche Biographie: Heinrich (II.) Graf von Laach</ref> Sein Sohn Hermann II. von Gleiberg beerbte ihn. Ein weiterer Sohn war vielleicht Heinrich II. von Laach, der der erste Pfalzgraf bei Rhein war und die Abtei Laach gründete.

Nachkommen

Hermann hatte gesichert einen Sohn:

Als weitere Kinder Hermanns werden in der Literatur gezählt:

Quellen und Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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