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Hemicrania continua

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Die Hemicrania continua ist eine primäre Kopfschmerzerkrankung. Sie ist charakterisiert durch streng einseitige, zumeist täglich auftretende Kopfschmerzen. Die Erkrankung gehört zur Gruppe der trigemino-autonomen Kopfschmerzerkrankungen, es treten entsprechend auch autonome Begleitsymptome, wie etwa Augenrötung oder -tränen, Naselaufen oder Schwitzen (jeweils auf der von Schmerzen betroffenen Kopfseite) auf.

Epidemiologie

Die Hemicrania continua gehört zu den selteneren Kopfschmerzerkrankungen, wobei die genaue Prävalenz unbekannt ist. Die Erkrankung beginnt meist zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr, Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer.<ref name="burish2019">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Symptome

Die Hemicrania continua ist durch einseitige Kopfschmerzen, meist temporal oder frontal, charakterisiert.<ref name="charlson2014">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Der meist leichte bis mittelstarke Dauerkopfschmerz geht mit eingelagerten Phasen starker Schmerzen (über Sekunden bis Wochen, meist aber 2–3 Tagen) einher.<ref name="burish2019" /> Autonome Begleitsymptome treten meist in diesen Phasen der Schmerzzunahme auf.<ref name="burish2019" /> Zu den häufigsten dieser Symptome gehören Tränenlaufen, nasale Verstopfung, Augenrötung, Ptosis und Naselaufen (weitere Symptome siehe Diagnosekriterien).<ref name="charlson2014" /> Weiterhin kann Unruhe und Agitiertheit auftreten.<ref name="ichd3">Internationale Klassifikation von Kopfschmerzerkrankungen (ICHD-3): 3.4 Hemicrania continua, abgerufen am 31. August 2021.</ref>

Selten kann es zu einem Wechsel der Kopfschmerzseite beim individuellen Betroffen kommen.<ref name="burish2019" />

Diagnose

Die Hemicrania continua wird gemäß den nachfolgenden Kriterien diagnostiziert. Der Betroffene sollte von einem Neurologen klinisch untersucht worden sein und eine Bildgebung des Kopfes mittels Magnetresonanztomografie (MRT) erhalten haben, um Kopfschmerzen anderer Ursache auszuschließen.<ref name="gaul2016">Charly Gaul, Hans-Christoph Diener (Hrsg.): Kopfschmerzen. Pathophysiologie – Klinik – Diagnostik – Therapie. Thieme, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-13-200491-7, S. 104.</ref> Das Ansprechen auf Indometacin ist obligat für die Diagnose.

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Die Diagnosekriterien unterscheiden zwischen zwei Verlaufsformen:<ref name="ichd3" />

  • Hemicrania continua mit nicht remittierendem Verlauf, bei der über mindestens ein Jahr lang täglich Kopfschmerzen auftreten
  • Hemicrania continua mit remittierendem Verlauf, bei der symptomfreie Abschnitte von mindestens 24 Stunden zwischen den Kopfschmerzphasen auftreten.

Behandlung

Die Hemicrania continua wird mit Indometacin behandelt. Das Ansprechen auf diese Therapie ist ein diagnostisches Kriterium der Erkrankung (s. o.). Aufgrund des Nebenwirkungsprofils muss die geringste wirksamste Indometacin-Dosis für die Langzeittherapie ausgewählt werden.<ref name="burish2019" /> Zum Schutz vor gastrointestinalen Nebenwirkungen (Blutungen, Ulcera) ist eine Begleittherapie mit einem Protonenpumpenhemmer notwendig.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Geschichte

Die Symptome einer Hemicrania continua wurden erstmals 1981 als Variante eines Clusterkopfschmerzes beschrieben, der Begriff „Hemicrania continua“ wurde 1984 geprägt. Seit 2013 wird die Erkrankung als trigemino-autonome Kopfschmerzerkrankung klassifiziert.<ref name="charlson2014" />

Literatur

  • Charly Gaul, Hans-Christoph Diener (Hrsg.): Kopfschmerzen. Pathophysiologie – Klinik – Diagnostik – Therapie. Thieme, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-13-200491-7, S. 104.
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Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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